Berufliche Schulen

Die Palette an Aufgaben und Problemen, denen sich die berufsbildenden Schulen in unserem Schulamtsbezirk stellen müssen, hat eine ganz neue Breite angenommen.

Dazu gehören: Beschulung von Zuflucht suchenden Jugendlichen, Unternehmensvorwürfe wegen angeblich mangelnder Ausbildungsreife, Rückgang der Schülerinnen-und Schülerzahlen durch demographischen Wandel, die angedrohte Zusammenlegung von berufsbildenden Schulen oder deren Privatisierung, eine zunehmende Effizienzorientierung und Ökonomisierung in der beruflichen Bildung, steigende Anforderungen an Art und Menge der Ausbildung und eine weitgehend konstante Anzahl von jungen Menschen, die keinen Ausbildungsplatz finden                                                                                                                             

Ihre verantwortungsvolle Bearbeitung erfordert:

  • weitreichende Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen – gegen Ökonomisierung, Stellenabbau und Schulschließungen,
  • deutliche Verbesserung der Ausstattung der Schulen – gegen Teilsanierungen, große Klassen und veraltetes Material,
  • klare Sozialstandards in der Bildungspolitik – gegen Jugendarbeitslosigkeit und Kurzlehrgänge.

Dafür setzen wir uns als GEW im Gesamtpersonalrat und in der Öffentlichkeit ein. Dabei suchen wir stets eine enge Verzahnung von Schulpersonalräten und Gesamtpersonalrat.

Wir sehen uns als Interessenvertreter aller in der beruflichen Bildung Beschäftigten, unabhängig von der Rechtsstellung der Schule und unabhängig vom Status der Beschäftigten. Wir brauchen eine wirkungsvolle Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der beruflichen Bildung durch

  • selbstbestimmte Fortbildungen,
  • deutliche Arbeitszeitverkürzungen,
  • Teilhabe an der Gehaltsentwicklung,
  • umfassende Beförderungsmöglichkeiten.