GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Wed, 22 Jan 2020 14:29:47 +0100 Wed, 22 Jan 2020 14:29:47 +0100 TYPO3 EXT:news news-572 Wed, 22 Jan 2020 13:58:46 +0100 Studiproteste in Hessen, war da was? Geht da noch was? https://www.gew-nordhessen.de/home/details/572-studiproteste-in-hessen-war-da-was-geht-da-noch-was/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=594f284e1e88c23f46b436e06a19d32d Film „Kick it like Frankreich“ & Gespräch mit Filmemacher 30.1. 18 Uhr | AB 2 | R 0404 Wütende Studierende, Großdemos und besetzte Autobahnen.
Hin und wieder wird das Bildungssystem in Frage gestellt und die Finanzierung der Hochschulen öffentlich diskutiert.

2006 tobte der Kampf gegen Studiengebühren.
Wir wollen zurückblicken und schauen was wir aus der damaligen Debatte lernen können.
Wir zeigen dazu den Dokumentarfilm „Kick it like Frankreich“ (95 min, 2006) und reden im Anschluss mit dem Filmemacher Martin Keßler. Weitere der damaligen Protagonist*innen sind angefragt.

http://www.neuewut.de/film/kick-it-like-frankreich/

30.01.2020 18Uhr | Arnold-Bode-Straße 2 | Raum 0404

 

 

 

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Hochschule Aktuelles
news-571 Wed, 22 Jan 2020 10:59:24 +0100 Grundschultag in Bad Sooden-Allendorf https://www.gew-nordhessen.de/home/details/571-grundschultag-in-bad-sooden-allendorf/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d331e2e6aeeeeb27f9269cca56f79ec9 Am 14. März 2020 findet der nächste Grundschultag in Bad Sooden-Allendorf statt. Ort
Grundschule „Am Brunnen vor dem Tore“, Huhngraben 1, Bad Sooden-Allendorf

Tagungsablauf
ab
09:30 Verlagsausstellung
10:00 Begrüßung im Foyer der Grundschule
10:15 - 11:45 AG 1 - 7
11:45 - 12:30 Mittagspause mit kl. Imbiss
12:30 - 14:00 AG 8 - 14

Anmeldung bis 6.3.2020 per mail: 
grundschultag@gmx.de

Achtung:
Die AGs haben Teilnehmergrenzen. Wer sich frühzeitig anmeldet, hat den Platz in seinen Wunsch-AGs sicher. (Bitte ggf. auch absagen, um Platz für Nachrücker frei zu machen). Bei voller AG erfolgt eine Rückmeldung.

Verpflegung:
Es gibt Kaffee, Tee und einen kleinen Mittagsimbiss. Bitte bringen Sie einen Becher mit!

Teilnahmegebühr:
Eintritt für GEW-Mitglieder frei,
Nichtmitglieder zahlen 10 €.

Wer an diesem Tag in die GEW eintritt, zahlt 0 €
und erhält einen kostenlosen Dienst- und Schulrechtsordner

Organisation:
Johannes Batton, Katharina Liehr, Susanne Mark, Kathrin Wand

Veranstaltungsflyer (pdf)

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Aktuelles
news-569 Wed, 22 Jan 2020 09:23:25 +0100 Nachruf Wolfgang Hartmann https://www.gew-nordhessen.de/home/details/569-nachruf-wolfgang-hartmann/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ff24c1b05affd9b21f975cbfaca0c20e Wir trauern um unseren GEW-Kollegen Wolfgang Hartmann. Wir trauern um unseren GEW-Kollegen Wolfgang Hartmann, der für uns alle überraschend am 6. Januar 2020 verstarb.

Kaum ein anderes Mitglied des Bezirksverbands Nordhessen übte mehr Ehrenämter aus als Wolfgang, der bereits im Februar 1965 in die GEW eintrat und zu den musisch-technischen Fachlehrern der ersten Stunde zählte.

Über viele Jahre hinweg setzte sich Wolfgang in verschiedenen Personalvertretungen für die Belange der Kolleginnen und Kollegen ein.

Seine vielfältigen ehrenamtlichen Aufgaben sowohl auf Kreis-, als auch auf Bezirks- und Landesebene übte er jahrzehntelang mit großem Einsatz aus. Für andere da zu sein und viele Stunden seiner Freizeit zu investieren, gehörte zu seinem Leben dazu. Gesellschaftliches Engagement war für Wolfgang eine Selbstverständlichkeit. Wolfgang beeindruckte uns durch sein besonnenes und humorvolles Wesen sowie durch seine ausgleichende Art.

In Erinnerung bleiben wird er uns immer als UNSER Schatzmeister, der die Geschicke unseres Bezirksverbands 34 Jahre lang kompetent und mit Augenmaß gemeinsam mit anderen lenkte.

 

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Hochschule Aktuelles
news-568 Thu, 16 Jan 2020 12:52:08 +0100 Frist ist Frust-Aktionen am 15.1. in Kassel https://www.gew-nordhessen.de/home/details/568-frist-ist-frust-aktionen-am-151-in-kassel/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=25ccd7a76e4ad66055accd35c8ceb9ac Rückblick auf die Aktion auf dem Campus am Holländischen Platz Am Mittwoch haben ca. 100 Beschäftigte und Studierende der Uni Kassel ein deutliches Zeichen gegen den Befristungsirrsinn an der Hochschule gesetzt. Pünktlich um 13:00 Uhr klopften sie mit ihrem Besteck auf den Tischen, riefen ‚Frist ist Frust‘ und versammelten sich dann vor der Mensa. Anlass war ein bundesweiter Aktionstag der Gewerkschaften GEW und ver.di und des Netzwerkes für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss).

Pressemitteilung, 15.01.2020, Uni Kassel Unbefristet

Ob in Berlin oder Hamburg, in Göttingen oder Gießen – an deutschen Hochschulen wurde heute im Rahmen der Kampagne ‚Frist ist Frust‘ gegen befristete Beschäftigung protestiert. Im Mai 2019 vereinbarten Bund und Ländern den ‚Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken‘. Auf seiner Grundlage sollen den Hochschulen zusätzliche Dauermitteln in Milliardenhöhe zukommen. Bis gestern mussten die Länder Verpflichtungserklärungen zur Umsetzung des Vertrages einreichen. Ein Bündnis aus GEW, ver.di und dem NGAWiss mobilisierte deshalb bundesweit zu Protestaktionen. Zentrale Forderung war, die Mittel aus dem Zukunftsvertrag zur deutlichen Eindämmung befristeter Beschäftigung an den Hochschulen zu nutzen.

In Kassel fanden die Protestaktionen unter Federführung der Initiative ‚Uni Kassel Unbefristet‘ statt. Seit Montag hingen in den Toiletten auf dem Campus Abschiedsbriefe von verdienten Kolleg*innen, die auf Grund der Befristung ihrer Verträge die Universität verlassen mussten. Am Mittwochvormittag sammelten Aktive auf dem ganzen Campus Unterschriften für eine Petition, die die umfassende Entfristung von Stellen an der Uni Kassel fordert. Um 13:00 versammelten sich dann Unterstützter*innen der Forderung nach Entfristung in der Mensa, um ihrem Unmut Gehör zu verschaffen.

„Der Zukunftsvertrag sieht vor, dass der Ausbau unbefristeter Beschäftigung ‚Schwerpunkt der Mittelverwendung‘ sein soll. Es gibt keine Ausreden mehr – die Landesregierung und die Hochschulleitung müssen endlich dafür sorgen, dass der Befristungsirrsinn an der Uni Kassel aufhört“, sagte Alexander Gallas von der Initiative Uni Kassel Unbefristet.

Foto: Maren Kirchhoff

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Hochschule Aktuelles
news-565 Wed, 15 Jan 2020 09:51:27 +0100 „Extremismus“ - ein Kampfbegriff? https://www.gew-nordhessen.de/home/details/565-extremismus-ein-kampfbegriff/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0b25f992053382b049f57b4bc595b367 Informations- und Diskussionsveranstaltung Di 28.1. | 18 Uhr | Café Buchoase Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Sommer 2019 wurde versprochen, den Mord lückenlos aufzuklären und konsequent gegen den „Rechtsextremismus“
vorzugehen. 

Am 22.11.19 wurde in Berlin der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der
Antifaschisten) als „linksextremer Gruppierung“ die Gemeinnützigkeit aberkannt.

„Kein Extremismus im öffentlichen Dienst“, das fordern die Innenminister und -senatoren in einer
gemeinsamen Erklärung vom 18.10.2019.

Neonazis und Antifaschisten – alles „Extremisten“?

Wer ist hier eigentlich ein Extremist?
Extremismus als politischer Kampfbegriff

Unter diesem Thema lädt die AG Berufsverbote beim Kreisvorstand der GEW Kassel Stadt
mit Unterstützung durch den Kasseler DGB am 48. Jahrestag des sogenannten Radikalenerlasses
bzw. des „Extremistenbeschlusses“ zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.

Termin: Am Dienstag, dem 28.01.2020, um 18 Uhr
Ort: Im Café Buch-Oase, Kassel, Germaniastraße 14
Referenten:
Dr. David Salomon, Universität Hannover,
zu Geschichte und Aktualität des Extremismusbegriffs
und seine Auswirkungen auf die politische Bildung
Patrick Ölkrug, Marburg,
Mitherausgeber des neu erschienenen Buches zu den Berufsverboten
„Wer ist denn hier der Verfassungsfeind!“

v.i.S.d.P.: AG Berufsverbote beim Kreisverband der GEW Kassel-Stadt, Friedrich-Engels-Str. 26, 34117 Kassel

Veranstaltungsflyer (pdf)

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Hochschule Aktuelles
news-540 Wed, 08 Jan 2020 10:10:58 +0100 #FrististFrust auch in Hessen https://www.gew-nordhessen.de/home/details/540-frististfrust-auch-in-hessen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6754a9f1d6c682d00db7ce874d688266 Beteiligt euch an Aktionen der GEW an euren Hochschulen Das Land Hessen und die Hochschulen verhandeln den hessischen Hochschulpakt, zeitgleich soll das Land Hessen am 15. Januar 2020 eine Verpflichtung gegenüber der Bundesregierung abgeben, was sie in den nächsten sieben Jahren Hochschulpolitik erreichen will.

Wir fordern daher:

1.    Das Land Hessen und die Hochschulen müssen sich auf die Einstellung von mehr Personal in Lehre und Verwaltung verbindlich festlegen. Der Koalitionsvertrag von CDU und Bündnis 90/Die Grünen benennt das Ziel: „Wiederherstellung der Betreuungsverhältnisse von 2005“. Nach Berechnungen der GEW Hessen fehlen mehr als 3.000 Vollzeitstellen zur substantiellen Verbesserung der Betreuungsrelationen. In einem ersten Schritt soll sich das Land auf die Finanzierung von 2.000 zusätzlichen Stellen hessenweit bis 2024 verpflichten.

2.    Der jetzt endende Hochschulpakt wurde nicht eingehalten, dort heißt es unter anderem: „Die Hochschulen werden den Anteil kurzfristiger wissenschaftlicher Beschäftigungsverhältnisse reduzieren und den Anteil attraktiver unbefristeter wissenschaftlicher Beschäftigungsverhältnisse in geeignetem Umfang erhöhen.“ (HSP 2016: S.4f.) Tatsächlich stagniert aber der Anteil unbefristeter Arbeitsverhältnisse seit 2015 nahezu. Daraus folgt, dass konkrete Maßnahmen getroffen werden müssen, den Anteil des unbefristeten Personals zu erhöhen. Ein erster Schritt sollte die Entfristung aller Lehrkräfte für besondere Aufgaben sein. Die Stellen, die über den bisherigen bundesweiten Hochschulpakt (jetzt neu Zukunftsvertrag) finanziert wurden, sind zu entfristen. Sachgrundlose Befristungen müssen ausgeschlossen werden.

3.    Die Einigung zum Hochschulpakt muss die im Koalitionsvertrag vorgesehene Einführung des Kodex für gute Arbeit an Hochschulen in Hessen einhalten und festlegen, dass dieser in einem Prozess mit Gewerkschaften, Personalräten und Hochschulleitungen erarbeitet wird.

4.     Das Land Hessen muss den Koalitionsvertrag einhalten und den Hochschulen ab dem Jahr 2021 ein um 4 Prozent pro Jahr erhöhtes „Grundbudget Plus“ (vergrößerte Berechnungsgrundlage inkl. QSL, Landesanteil Zukunftsvertrag sowie Innovations- und Strukturentwicklungsbudget) garantieren. Die studentische Mitbestimmung bei der Mittelvergabe zur Qualitätssteigerung in der Lehre (QSL), entsprechend dem Gesetz zur Wiederherstellung der Chancengleichheit an hessischen Hochschulen, soll beibehalten werden.

5.    Das Land Hessen muss eine Reduzierung der Lehrverpflichtung analog zur Reduzierung der Pflichtstunden an Schulen entsprechend berücksichtigen.

6.    Nachhaltige Hochschule:  Die Hochschulen müssen darauf verpflichtet werden, als Ziel bis 2030 nahezu treibhausgasneutral zu wirtschaften. Einzelne Projekthochschulen sollen definiert werden, aus deren Bemühungen bis 2024 Schlussfolgerungen für alle Hochschulen gezogen werden können.

7.    Die bisherigen Maßnahmen zur Umsetzung einer „Familienfreundliche[n] Hochschule“ reichen bei weitem nicht aus. die Studienangebote während Zeiten der Kinderbetreuung sind zu wenige und eine Flexibilisierung mit der Möglichkeit real in Teilzeit zu studieren, ist nicht gegeben. Für Beschäftigte, insbesondere Frauen, ist die Geburt eines Kinders nach wie vor ein erheblicher Karrierenachteil. Hier müssen Land und Arbeitgeber deutlich nachbessern.

8.    Das Land Hessen und die Hochschulen legen im Hochschulpakt die Einführung eines „Übergangsfonds“ aus nicht verplanten und zurückgehaltenen Mitteln fest, mit dem Beschäftigte für kurze Zeiträume weiterbeschäftigt werden können, falls bei diesen „Lücken“  zwischen dem Ende eines und dem Beginn eines anderen Arbeitsvertrages liegen (bis zu 3 Monate). Dieser Übergangsfond soll die Hochschulen darüber hinaus in die Lage versetzen, auch bei Drittmittelprojekten Verlängerungszeiten während dem Mutterschutz/Elternzeit sowie für die familienpolitische Komponente zu gewähren.

9.    Das Land Hessen muss das LOEWE-Programm beenden und die Mittel ins Grundbudget überführen. Die Erfahrungen mit der wettbewerblichen Vergabe dieser Mittel zeigen negative Auswirkungen auf die Hochschulentwicklung in Hessen. Einige wenige Universitäten sind aufgrund besserer Startvoraussetzungen in der Lage den Großteil der Gelder auf sich zu vereinen.

10.    Die Projekte aus dem Qualitätspakt Lehre (QPL) auf Bundesebene dürfen nicht ersatzlos entfallen. Die bisher in diesen Projekten befristet Beschäftigten brauchen eine berufliche Perspektive.

11.    Das Land Hessen und die Hochschulen verpflichten sich auf eine Evaluation der im Hochschulpakt vereinbarten Zielsetzungen und eine nachhaltige Erfolgskontrolle.

Wie kann ich die Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zum Hochschulpakt unterstützen?

  • Beteiligt euch an Aktionen und Versammlungen vor Ort. Sprecht uns an oder schaut hier vorbei, was wo an der Hochschule los ist: www.gew-hessen.de/bildung/hochschule-und-forschung/
  • Unterstützt uns mit eurer Mitgliedschaft: www.gew.de/mitglied-werden/
  • Twitter: Retweetet unsere Forderungen, Aktionen oder schreibt selber einen Kommentar, warum ihr uns unterstützt mit dem Hastag #FrististFrust
  • Facebook: Liked unsere Forderungsmeldung auf facebook unter GEW Hessen www.facebook.com/gewlandesverbandhessen/
  • Werdet aktives GEW-Mitglied. Gerne beraten wir euch zu eurem Engagement. Es lohnt sich!

Kontakt: Tobias Cepok, Referent für Hochschule, Forschung und Jugendbildung
tcepok@gew-hessen.de

Fyer

Plakat

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Hochschule Aktuelles
news-537 Tue, 07 Jan 2020 09:14:10 +0100 Wege zur Beitragsquittung der GEW https://www.gew-nordhessen.de/home/details/537-wege-zur-beitragsquittung-der-gew/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=baf104ac7e046dc1cea128f5c71f2478 Steuererklärung 2019 Alle Jahre wieder steht sie an: die Steuererklärung. Die Beiträge für die Mitgliedschaft in der GEW können steuerlich abgesetzt, d.h. steuermindernd geltend gemacht werden. Auch wenn inzwischen keine Belege mehr beigefügt werden müssen, möchte man die Höhe der Beiträge wissen und einen Beleg für eine mögliche Nachfrage des Finanzamts haben. Im Folgenden informieren wir über die Wege zur Beitragsquittierung.

Erster Weg: Postversand

Wie 2019 schicken wir allen Mitgliedern im Februar oder März 2020 eine Beitragsbescheinigung per Post zu. Darin ist die Höhe des im Jahr 2019 insgesamt gezahlten Beitrags ausgewiesen. Der Betrag kann in die Steuererklärung übernommen und der Beleg für eine eventuelle Kontrolle durch das Finanzamt aufgehoben werden.

Zweiter Weg: Probelauf Kontoauszug

In einem Probelauf wird der Jahresbeitrag für 2019 auch auf dem Kontoauszug mit der Abbuchung im Februar, März, April usw. ausgewiesen werden. Dort findet man neben den üblichen Daten dann auch die Information über die Höhe des im vergangenen Jahr insgesamt abgebuchten Beitrags. Da es sich um einen Probelauf handelt, gilt im Zweifel die per Post verschickte Beitragsbescheinigung. In aller Regel kann aber auch dieser Betrag übernommen und der entsprechende Steuererklärung 2019: Wege zur Beitragsquittung der GEW Auszug für eine eventuelle Kontrolle durch das Finanzamt aufgehoben werden. Bei einem erfolgreichen Probelauf wird dieses Verfahren ab 2021 den ersten Weg ersetzen.

Dritter Weg: Online abrufen

Die Jahresbeitragsbescheinigung kann auch online abgerufen werden. Einmal eingerichtet kann man immer schnell darauf zurückgreifen. Außerdem können die Mitglieder weitere wichtige Informationen über ihre GEWerkschaft herunterladen. Die Einrichtung des Zugangs ist nicht schwer:

  • im Internet auf die Seite https://www.gew.de/anmeldung/ gehen. So kommt man direkt in Meine GEW und den Mitgliederbereich.
  • Jetzt das rote Feld für „Meine GEW“ anklicken und alle Felder ausfüllen. Die geforderte Mitgliedsnummer kann man dem Adressaufkleber auf jeder E & W, seinem Kontoauszug oder dem 2019 verschickten Mitgliedsausweis entnehmen.

Einmal registriert kommt man mit einem selbst gewählten Benutzernamen und Passwort in den Mitgliedsbereich und findet dort das rote Quadrat „Beitragsbescheinigung“. Hier gilt wie oben: Betrag übernehmen und Bescheinigung aufbewahren.

Vierter Weg: Suchen und Finden

Sollten trotz allem einmal alle Stricke reißen, kann man sich natürlich auch in seinen Kontounterlagen die im Jahr 2019 überwiesenen Beiträge raussuchen, diese addieren und den Gesamtbetrag geltend machen. Da unsere Beiträge meist quartalsmäßig abgebucht werden, sind sie dann im Jan/Apr/Jul/Okt, im Feb/Mai/Aug/Nov oder im Mrz/Jun/Sep/Dez zu finden. Von Einzelanfragen bei unserer Mitgliederverwaltung bitten wir nach Möglichkeit abzusehen. Unser freundliches Team in der Mitgliederverwaltung ist in Beitragsfragen zwar gerne behilflich, aber natürlich sind auch deren Arbeitskapazitäten begrenzt. Bei knapp 25.000 Mitgliedern der hessischen GEW dürfte dies nachvollziehbar sein.

Ulrike Noll, Jochen Nagel | Schatzmeister_innenteam der GEW Hessen 

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Hochschule Aktuelles
news-530 Tue, 07 Jan 2020 09:10:00 +0100 Grundschulprofession verstehen und aufwerten https://www.gew-nordhessen.de/home/details/530-grundschulprofession-verstehen-und-aufwerten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aafbb5c462c56a4b9e2c354e5131db74 Fachtagung am 4.2.2020 in Frankfurt Dienstag, 4. Februar 2020 | 9.30 bis 16.30 Uhr | DGB-Haus Frankfurt | Wilhelm-Leuschner-Straße 69–77

Mit

Prof. Dr. Hans Brügelmann plädiert am Vormittag zur Situation der Grundschule heute für eine individualisierte Grundschuldidaktik.  

Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik, PH Ludwigsburg, nimmt am Nachmittag in ihrem Vortrag die Defizitorientierung der Schule in den Blick.

Tagungsablauf

 9.30–10.00 Uhr

Ankommen bei Kaffee und gemeinsamen Austausch

10.00 bis 10.15 Uhr

 Begrüßung der Fachtagung: Grundschulprofession verstehen und aufwerten, Karola Stötzel, stellv. Landesvorsitzende GEW Hessen

10.15 bis 11.30 Uhr

 Grundschuldidaktik als Förderpädagogik: Individualisierung von unten statt Differenzierung von oben | Vortrag Prof. Dr. Hans Brügelmann

11.30 bis 11.45 Uhr Kaffeepause

11.45 bis 13.00 Uhr

Zusammenkommen zum Erfahrungsaustausch zu verschiedenen Aspekten unserer Profession in drei Foren

13.00 bis 13.45 Uhr Mittagspause

13.45 bis 15.00

Diversitätsorientierung in der Gestaltung von Bildungsangeboten für alle – die Defizitorientierung in der Sonderpädagogik überwinden | Vortrag  Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik    

15.00 bis 16.30

 Abschlussplenum  in der Innen-Außenkreis-Runde mit allen Beteiligten

Die Akkreditierung wurde beantragt.

Anmeldung bis 20. Januar 2020 per E-Mail

geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de

Flyer

Fotos: unsplash.com, pixabay.com und GEW Hessen

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Aktuelles
news-538 Tue, 07 Jan 2020 09:00:00 +0100 Geplantes „Optionsmodell“ Ausländerbeirat | Wir lehnen dies ab https://www.gew-nordhessen.de/home/details/538-geplantes-optionsmodell-auslaenderbeirat-wir-lehnen-dies-ab/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=79193c5df3591ec1ef87683b20bdd1c4 Kommunalen Ausländerbeiräte sollen mittels eines „Optionsmodells“ durch „Integrationskommissionen“ ersetzt werden Pressemitteilung 20. Dezember 2019 Nach Plänen der Hessischen Landesregierung sollen die kommunalen Ausländerbeiräte mittels eines sogenannten „Optionsmodells“ durch „Integrationskommissionen“ ersetzt werden können. Alle Gemeinden mit mehr als 1.000 ausländischen Einwohnerinnen und Einwohnern, für die bisher eine gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Ausländerbeirats bestand, sollen nach dem Willen der Landesregierung die Möglichkeit haben, auch einen bestehenden Ausländerbeirat durch eine „Integrationskommission“ zu ersetzen, deren Mitglieder nur noch zur Hälfte aus Migrantinnen und Migranten bestehen müssen und von der Gemeindevertretung benannt werden.

Die GEW Hessen lehnt diesen Gesetzentwurf zur „Verbesserung der politischen Beteiligung hier lebender Ausländerinnen und Ausländer“ ab und unterstützt die Forderungen der Arbeitsgemeinschaft hessischer Ausländerbeiräte (AGAH).

Dieses „Optionsmodell“ hätte gravieren Folgen für die demokratisch legitimierten Ausländerbeiräte, die die großen Verlierer sein würden. Für viele der in Hessen lebenden Migrantinnen und Migranten droht damit der Wegfall ihres Wahlrechts und ihres Ausländerbeirates. Für die GEW Hessen ist die Alternative nicht die Abschaffung der Ausländerbeiräte, sondern ihre Stärkung!

Das Problem der geringen Beteiligung an den Wahlen zu den bestehenden Ausländerbeiräten ist auch der GEW Hessen bekannt. Die Vorschläge und Forderungen der AGAH zu einer Aufwertung der demokratisch legitimierten Ausländerbeiräte und zum Ausbau ihrer Beteiligungsrechte liegen schon lange vor. Auch bei anderen Wahlen geht die Wahlbeteiligung zurück, trotzdem käme niemand auf die Idee, diese Wahlen abzuschaffen.

Die GEW hält es für besonders empörend, dass der Gesetzentwurf jetzt im Hauruck-Verfahren durch den Landtag gebracht werden soll, ohne dass die Ausländerbeiräte und ihre landesweite Organisation im Vorfeld überhaupt nur angehört wurden.

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Hochschule Aktuelles
news-536 Fri, 20 Dec 2019 09:32:29 +0100 Offener Brief zum Landeshaushalt https://www.gew-nordhessen.de/home/details/536-offener-brief-zum-landeshaushalt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=73a8e65aae67f3c03f5701f5affa11af an die Fraktionen im Hessischen Landtag Angesichts der laufenden Beratungen über den Haushalt 2020 des Landes Hessen möchtendie GEW Hessen noch einmal an ihreForderung nach einem Sofortprogramm für Bildung in Höhe von 500 Millionen Euro erinnern. Die GEW hat diese im Rahmen der letzten Landtagswahl erhoben und angesichts der guten Finanzlage zusätzliche Landesausgaben in dieser Höhe gefordert – verteilt auf die Bereiche Kita, Schule und Hochschule.

Auszug aus dem Brief

"Leider sind – trotz guter Einnahmensituation – unsere Vorschläge so gut wie nicht aufgegriffen worden. Zu unserem Bedauern hält das Land sogar an der Reduzierung des Schuldenstandes fest. Dies ist ökonomisch nicht zu begründen, da aufgrund der Schuldenbremse die Schuldenstandsquote, die das relevante Maß für die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung darstellt, in den nächsten Jahren drastisch sinken wird. Aus unserer Sicht wäre es ein Gebot der Generationengerechtigkeit, das Bildungssystem ausreichend zu finanzieren, anstatt am Ziel der so genannten „schwarzen Null“ festzuhalten oder Kredite zu tilgen.

Generell fallen die Ausgaben für Bildung in Deutschland und auch in Hessen gemessen an den eigentlichen Erfordernissen viel zu gering aus. Zum einen ist die Bildungsinfrastruktur – also in erster Linie die Gebäudeinfrastruktur – häufig in keinem guten Zustand. In Deutschland insgesamt summiert sich der Investitionsstau gemäß der verfügbaren Studien auf rund 100 Milliarden Euro. Hiervon dürften wenigstens fünf Milliarden Euro auf Hessen entfallen. Wir möchten in diesem Zusammenhang nur an die drei wegen Einsturzgefahr geschlossenen hessischen Schulen im Jahr 2018 erinnern.

Zum anderen sieht es mit Blick auf die Personalausstattung in allen Teilsegmenten des hessischen Bildungssektors nicht gut aus – hier ist eine deutliche Steigerung erforderlich. So fehlen, wenn angemessene Personalschlüssel zugrunde gelegt werden, in Hessen zwischen 9.000 und 10.000 Erzieherinnen und Erzieher. 

Gerade die frühkindliche Bildung ist zu Recht in den vergangenen Jahren in den Fokus der Bildungsforschung gerückt: Bildungsprozesse in der frühen Kindheit legen die Grundlage für die Schulzeit und den weiteren Lebensweg. Für eine hohe Qualität in der frühen Bildung ist eine ausreichende Zahl von gut ausgebildeten Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen die zentrale Größe.

Im Schulbereich besteht ein erheblicher Mangel an ausgebildeten Lehrkräften, der sich in den nächsten Jahren erhöhen wird. An den allgemeinbildenden Schulen gilt dies insbesondere für die Grundschulen. Hier sollte Hessen endlich zur Besoldung nach A 13 wechseln. Aktuell bezahlen bereits sieben Bundesländer ihre Grundschullehrkräfte nach

A 13 und auch die Mehrheit der A 12-Bundesländer entlohnt ihre Lehrerinnen und Lehrer an den Grundschulen besser. Hinzu kommt, dass Hessen die höchste Pflichtstundenzahl aller Bundesländer aufweist. Unter diesen Bedingungen dürfte Hessen zukünftig immer größere Schwierigkeiten bekommen, den Lehrkräftebedarf zu decken.

Zudem steht gerade der Schulbereich durch die Umsetzung der Inklusion und dem — auch von der Landesregierung zumindest angekündigten — Ausbau des Ganztags vor der Aufgabe, den steigenden Fachkräftebedarf in den kommenden Jahren zu sichern. Zu bedenken ist dabei, dass eine sehr große Zahl von Lehrkräften schon jetzt über einen kaum noch zu bewältigenden Anfall von Aufgaben klagt. In den zu Hauf gestellten Überlastungsanzeigen der vergangenen Jahre werden zahlreiche Punkte angeführt, die die Arbeitsbelastung massiv erhöht bzw. die Arbeitsbedingungen verschlechtert haben – hierzu zählt unter anderem die Unterbesetzung an Schulen, zu große Klassen, die Erteilung von fachfremdem Unterricht, steigender Dokumentations- und Verwaltungsaufwand, befristete Beschäftigung, die weitgehende Verweigerung der Übernahme von Fortbildungskosten, die Übernahme von Hausmeistertätigkeiten und bauliche Mängel.

An den hessischen Hochschulen haben sich Betreuungsrelationen erheblich verschlechtert, da der Anstieg der Hochschulbeschäftigten deutlich hinter der Erhöhung der Studierendenzahlen zurückbleibt. Hinzu kommt, dass rund 85 Prozent der etwas mehr als 10.000 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den hessischen Hochschulen befristet beschäftigt sind und auch in der Verwaltung ein deutlicher Trend zu Befristungen zu beobachten ist. Dies ist mit massiven negativen Konsequenzen für die Qualität von Forschung, Lehre und Verwaltung sowie für die Lebens- und Karriereplanung der Beschäftigten verbunden ....

Offener Brief zum Landeshaushalt an die Fraktionen im Hessischen Landtag am 20. OKtober 2019

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