GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Wed, 18 Sep 2019 15:49:57 +0200 Wed, 18 Sep 2019 15:49:57 +0200 TYPO3 EXT:news news-475 Tue, 17 Sep 2019 14:48:00 +0200 Demos am 20. September https://www.gew-nordhessen.de/home/details/475-demos-am-20-september/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c8223eae61fedc4c23d016624b790886 Beschluss des Landesvorstands der GEW Hessen vom 22. August 2019 Die GEW Hessen unterstützt die von der FFF-Bewegung im April vorgelegten, wissenschaftlich untermauerten Forderungen.

- Senkung der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2035 auf netto null

- Umsetzung des Kohleausstiegs bis 2030

- 100 Prozent erneuerbare Energien in der Energieversorgung bis 2035

Die GEW Hessen solidarisiert sich daher mit der Bewegung und wendet sich in Bezug auf die geplanten Großdemonstrationen am 20. September 2019 an ihre Mitglieder und fordert diese auf:

- An der Demonstration persönlich teilzunehmen, wenn keine Unterrichts- und sonstige Dienstpflichten verletzt werden.

- Dienstkonforme Möglichkeiten der Teilnahme (z.B. als Exkursion mit der Klasse) zu prüfen.

- Die Aktivist_innen von FFF zu unterstützen.

- Die Klimathematik und damit zusammenhängende Problemlagen im Unterricht möglichst fächerübergreifend zu thematisieren.

- Möglichkeiten zur Solidarisierung mit der Demonstration zu nutzen, z.B. vor Ort in der Schule oder dem Betrieb im Rahmen von Pausen oder vor Dienstbeginn.

In diesem Zusammenhang sieht es die GEW als ihre Aufgabe an, darauf hinzuwirken, dass  Klimaschutz im umfassenden Sinne gedacht wird und somit um das Thema soziale Gerechtigkeit, die Aspekte Armut, Flucht und Migration sowie genereller Natur- und Artenschutz stärker ergänzt werden muss.

Hierbei müssen auch alle gesellschaftlichen Schichten einbezogen werden, soll Natur- und Klimaschutz nachhaltig gelingen.

Aktuelles zum Globalen Streik

Flyer

Plakat

Ideen der GEW Karlsruhe zur Teilnahme an der Demo am 20. September 2019

fridaysforfuture.de

 

 

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Hochschule Aktuelles
news-485 Tue, 17 Sep 2019 14:44:45 +0200 Lehrerinnen und Lehrer gesucht! Veranstaltung am 28. Oktober 2019 https://www.gew-nordhessen.de/home/details/485-lehrerinnen-und-lehrer-gesucht-veranstaltung-am-28-oktober-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1ba0751064628d32e6b756571796e8a4 Quer- und Seiteneinstieg als mögliche Lösung für den Lehrkräftemangel? Genau wie in den Vorjahren sind auch aktuell wieder viele Stellen im Schuldienst nicht mit qualifiziertem Personal besetzt worden. In dieser Situation werden in manchen Bundesländern immer mehr Seiten- und Quereinsteiger eingestellt. Auf diesem Weg können Hochschulabsolventinnen und -absolventen auch ohne ein entsprechendes Studium als Lehrkraft arbeiten – entweder durch Zugang zum Vorbereitungsdienst (Quereinstieg) oder durch den direkten Berufseinstieg mit berufsbegleitender Qualifizierung (Seiteneinstieg). In Hessen versucht die Landesregierung, dem Lehrkräftemangel vor allem mit befristet eingestellten Personen zu begegnen, die häufig keine abgeschlossene Lehramtsausbildung aufweisen.

Im Rahmen der Tagung soll der Frage nachgegangen werden, welche Perspektiven Quer- und Seiteneinstieg zur Beschaffung von ausreichend qualifiziertem Personal im Schuldienst bieten. Mit den bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprechern der im Landtag vertretenen Parteien wollen wir über die Politik der Landesregierung und mögliche Alternativen diskutieren.

Datum: 28. Oktober 2019
Beginn: 9.30 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt

Ablauf

  • ab 9.30 Uhr offener Anfang
  • 10.00–10.15 Uhr Begrüßung
  • 10.15–12.00 Uhr Prof. Dr. Klaus Tillmann: Lehrkräftemangel, Quer- und Seiteneinstieg | Harald Freiling: Die Verwaltung des Lehrkräftemangels in Hessen
  • 12.00 –12.30 Uhr Pause
  • 12.30–14.00 Uhr Arbeitsgruppenphase ((World Café) zu Quer- und Seiteneinstieg im Schuldienst
  • 14.00–16 Uhr Diskussion mit:
    Birgit Koch (Vorsitzende der GEW Hessen)
    Armin Schwarz | CDU
    Kathrin Anders | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Christoph Degen | SPD
    Elisabeth Kula | DIE LINKE
    Moritz Promny | FDP

Moderation: Michaela Bergholz, Hessischer Rundfunk

Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 10 Uhr. Für die Vorbereitung der Veranstaltung (auch für Essen und Getränke) bitten wir um eine Voranmeldung bis 23. Oktober 2019.

 geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de
Oder per Post: GEW Hessen, Postfach 17 03 16 60077 Frankfurt

Flyer

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Aktuelles
news-484 Tue, 17 Sep 2019 14:42:25 +0200 100 Jahre Grundschule https://www.gew-nordhessen.de/home/details/484-100-jahre-grundschule/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a91de228be82c5edfe1aa083b8b70397 Wir gratulieren und sagen: Danke! Frankfurt, 03.09.2019 Wir bedanken uns bei allen Grundschulkolleginnen und -kollegen, die mit ihrer engagierten Arbeit den Kindern mit viel Einfühlungsvermögen den Zugang zu schulischer Bildung öffnen. Die die Kinder mit ihren unterschiedlichsten Biografien annehmen. Die immer wieder dafür Sorge tragen, dass sie miteinander arbeiten, sich zuhören, andere ausreden, Gemeinsamkeit erleben lassen.

Grundschullehrerinnen und -lehrer lassen die Kinder immer wieder erleben, dass Zusammenarbeit allen mehr bringt. Lassen sie erleben, dass es für alle besser ist, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten. Damit  unterstützen sie nicht nur jedes einzelne Kind. Sie leisten gleichzeitig auch einen nicht zu überschätzenden Beitrag für eine demokratische Gesellschaft des Miteinanders und gegen die Unkultur der Ausgrenzung.

Der Arbeit der Grundschulkolleginnen und -kollegen ist es zu verdanken, wenn die Grundschule nach wie vor die unumstrittenste Schulform ist und dass man 100 Jahre Grundschule mit Fug und Recht in diesem Sinne als Erfolgsgeschichte bezeichnen kann. So ist die gesellschaftliche Wertschätzung des Berufs, der in entsprechenden Umfragen immer wieder ganz oben rangiert, nur folgerichtig.

Dennoch muss man konstatieren: 100 Jahre Grundschule bedeuten auch 100 Jahre Auseinandersetzung und Einsatz der fortschrittlichen sozialen Kräfte für eine angemessene politische Anerkennung der dort geleisteten Arbeit und des gemeinsamen Lernens.

Der in Artikel 146 der Weimarer Verfassung festgeschriebene Kompromiss: „Auf einer für alle gemeinsamen Schule baut sich das mittlere und höhere Schulwesen auf“, hat noch lange nicht zu einer gleichberechtigten Anerkennung der Grundschule geführt und seine umfassende Verwirklichung stößt immer wieder auf entschiedenen Widerstand bildungsprivilegierter Kreise. So wurde bereits ein Jahr nach In-Kraft-Treten der Verfassung die Zeit der „gemeinsamen Schule“ auf nur vier Jahre festgelegt. Die Grundschule wurde Teil des „niederen Schulwesens“  Hauptschule und damit beauftragt, die Kinder im Alter von 10 Jahren in verschiedene Schulformen zu sortieren.
Einerseits scheiterte – abgesehen von der Zeit in der DDR – immer wieder der Versuch, mehr Jahre für ein „gemeinsames Lernen aller“  zu erreichen und  so auch die Grundschulen von der Last der viel zu frühen Auswahl-
entscheidungen zu befreien. Andererseits ist die Befreiung vom Stigma der „niederen Arbeit“ ein zäher politischer Prozess, der weiterhin viel Kraft und Ausdauer erfordert.

So dauerte es rund ein halbes Jahrhundert, bis es einen Lehrstuhl für Grundschulpädagogik gab, die Lehrkräfteausbildung zumindest in einigen Ländern an den Universitäten stattfand und Grundschulen zu einer  eigenständigen Schulform wurden. Dennoch kann bis heute von einer gleichwertigen Anerkennung keine Rede sein. Der hessische Versuch in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts im Zuge der Weiterentwicklung des gemeinsamen Lernens auch eine Angleichung der Gehaltsstruktur nach A 13 zu erreichen, scheiterte bereits damals insbesondere am Widerstand standesdünkelhafter Lehrkräfte im Umfeld von Lehrerverbänden im Beamtenbund. Bis heute kommt u. a. aus diesen Kreisen entschiedene Gegenwehr zur Gleichstellung aller Lehrkräfte in Hessen.

Nicht zuletzt der Verweigerung einer angemessenen finanziellen Wertschätzung der großen Leistungen der Grundschullehrkräfte – aber auch der nach wie vor unzureichenden Arbeitsbedingungen für deren differenzierte Arbeit in heterogenen Gruppen –  ist es geschuldet, wenn heute an allen Ecken und Enden der Nachwuchs für diesen an sich erstrebenswerten Beruf fehlt.

Als GEW Hessen sagen wir deshalb auch hier noch einmal mit aller Deutlichkeit: Wir werden auch weiterhin mit den Grundschulkolleginnen und -kollegen dafür streiten, dass Grundschularbeit als gleichwertig  anerkannt und weitaus besser ausgestattet wird.

Auf den Anfang kommt es an und ohne die gute – in die schulische Bildung einführende Arbeit in den Grundschulen – könnte die Arbeit in den ja schon als „weiterführend“ bezeichneten Schulen gar nicht stattfinden!

Eure Arbeitsgruppe „A13 für alle!“  in der GEW Hessen 

Mehr auf der Seite der Grundschule 

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Aktuelles
news-481 Tue, 17 Sep 2019 12:06:00 +0200 Politische Bildung an Schulen stärken! https://www.gew-nordhessen.de/home/details/481-politische-bildung-an-schulen-staerken/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f4168101c5930a3f08366f92564baac2 Fachtagungen am Donnerstag, 31.10. und Freitag, 01.11. Auftrag der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zur Übernahme staatsbürgerlicher Verantwortung zu befähigen. Sie sollen durch individuelles Handeln und durch die Wahrnehmung gemeinsamer Interessen mit anderen zur demokratischen Gestaltung des Staates und zu einer gerechten und freien Gesellschaft beitragen. Diesen hohen Anspruch formuliert das Hessische Schulgesetz als Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule. Gleichwohl haben die Fächer der politischen Bildung in den letzten Jahren bildungspolitisch eher ein Schattendasein geführt. Vorhandene Ressentiments werden mittlerweile von rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Gruppen und Parteien immer vehementer aufgegriffen, verstärkt und gezielt geschürt. Aber auch die akuten globalen Krisen – von abbrennenden Regenwäldern am Amazonas bis zur (Wieder)Aufrüstung mit Nuklearwaffen – zeigen den Bedarf für eine fundierte politische Bildung. Unterdessen haben die Schülerinnen und Schüler mit ihrem nachdrücklichen Engagement für den Klimaschutz aufgezeigt, dass wir es keineswegs mit einer „politikverdrossenen“ Generation zu tun haben. Mit dieser Fachtagung will die GEW Hessen diskutieren, welchen Herausforderungen sich politische Bildung heute stellen muss und einen Beitrag zu deren Stärkung leisten.

Vorgesehener Ablauf, 31. Oktober, Frankfurt

  • 15.30 Uhr    Anmeldung, Ankommen
  • 16.00 Uhr    Begrüßung | Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • 16.15 Uhr    Vortrag und Diskussion: Politische Bildung in Zeiten globaler Verwerfungen 
                        Prof. Dr. Bernd Overwien, Universität Kassel
  • 17.15 Uhr    AG 1 „Die Zukunft tanzt im Heute“.
                        Ein wenig Theorie und viel Praxis Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
                        Michael Schlecht, Umweltlernen in Frankfurt am Main e.V.
                        AG 2 PoWi auf der Höhe der politisch-ökonomischen Probleme
                        Herbert Storn, ehem. Berufsschullehrer, Autor
                        AG 3 Politische Bildung als integriertes Fach
                        Prof. Dr. Wolfgang Sander, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 18.45 Uhr    Zusammenfassung und Ausblick
                        Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • 19.00 Uhr    Ende der Veranstaltung

Vorgesehener Ablauf, 1. November, Kassel

  • 15.30 Uhr     Anmeldung, Ankommen
  • 16.00 Uhr    Begrüßung | Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
  • 16.15 Uhr    Vortrag und Diskussion: Politische Bildung in Zeiten der Krise
                        Prof. Dr. David Salomon, Universität Hildesheim
  • 17.15 Uhr    AG 1 Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen
                        Konzepte und praktische Beispiele
                        Dr. Claudia Wucherpfennig, Umweltlernen in Frankfurt  e.V., Goethe-Universität Frankfurt
                        AG 2 Herausforderung Rechtspopulismus 
                        Möglichkeiten der kritischen Auseinandersetzung im Politikunterricht
                        Dr. Andreas Füchter, Studienseminar für Gymnasien Heppenheim
                        AG 3 Politische Bildung als integriertes Fach
                        Prof. Dr. Wolfgang Sander, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 18.45 Uhr    Zusammenfassung und Ausblick | Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
  • 19.00 Uhr    Ende der Veranstaltung

Organisatorisches

Zielgruppe
Lehrerinnen und Lehrer, Studierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, Interessierte

Tagungsgebühr
10 Euro / 5 Euro für GEW-Mitglieder
Ermäßigt (Studierende und LiV): 5 Euro / 0 Euro für GEW-Mitglieder

Anmeldungen bis 28. Oktober 2019
Bitte Namen, Tag und Ort sowie ggf. Ermäßigung angeben.
E-Mail: geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de
Fax: 069-971293-93

Akkreditierung
Die Anerkennung als Fachtagung ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie beantragt.

Anfahrt Gewerkschaftshaus Frankfurt
Mit dem öffentlichen Personennahverkehr: Das Gewerkschaftshaus ist ab Frankfurt Hauptbahnhof in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.
Mit dem PKW: Kostenpflichtiges Parken ist u.a. möglich im Parkhaus Hotel Intercontinental APCOA, Wilhelm-Leuschner-Straße 43 oder im Parkhaus Baseler Platz, Gutleutsraße 89.

Anfahrt Haus der Kirche Kassel
Mit dem öffentlichen Personennahverkehr: Ab Bahnhof Wilhelmshöhe mit der Straßenbahn der Linie 1 bis zur Haltestelle Hessischer Rundfunk
Mit dem PKW: Anfahrt zum kostenfreien Parkdeck am Haus der Kirche über die Seitenstraße An der Insel 1

Flyer

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Hochschule Aktuelles
news-482 Tue, 17 Sep 2019 12:03:28 +0200 Hessenweite Tagung für Betriebs- und Personalräte, Lehrkräfte und Ausbilder*innen https://www.gew-nordhessen.de/home/details/482-hessenweite-tagung-fuer-betriebs-und-personalraete-lehrkraefte-und-ausbilder-innen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=076eea5f3d3f7d6474519e4df4fdd70a Freitag, 25.10. 2019, DGB-Haus Frankfurt 9.30 bis15 Uhr

Wilhelm-Leuschner-Straße 69–77, Frankfurt | Nähe Hauptbahnhof

Programm

Grußworte

Sandro Witt | stellvertretender Vorsitzender des DGB Bezirk Hessen-Thüringen

Prof. Dr. Kristina Sinemus | Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

Vorträge

  • Dr. Hans-Jürgen Urban | IGM: Digitalisierung der Arbeitswelt – Herausforderungen für die Berufsbildung
  • Anna C. Fische und Dr. Christa Larsen | IWAK: Verbreitung digitaler Technologien in hessischen Betrieben - IAB-Betriebspanel Report Hessen

Workshops/Foren

  1. BBIG Novelle und andere Neuerungen in der beruflichen Bildung:
  2. Aktiv im Berufsbildungsausschuss
  3. Digitalisierung in der Berufsschule – Möglichkeiten und Grenzen
  4. Sozialpartnerschaft und Digitalisierung in der beruflichen Bildung am Beispiel DQC-Net

Der GEW Hessen stehen bei dieser Tagung 30 Plätze zur Verfügung.

Da der Teilnahmebeitrag 90 Euro beträgt, bitten wir alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Mitglied in einem Personalrat sind, einen Entsende-Beschluss des Personalrates (nach § 40 Abs. 2, i.V.m. § 42 Abs. 1 u. 3 HPVG) zu fassen, damit die Kosten vom Arbeitgeber (Land Hessen) übernommen werden.

Entsendebeschluss

Einladung

Bitte gebt bei der Anmeldung auch unbedingt an, an welchem Workshop ihr  teilnehmen wollt.

geschaeftsstelle@gew-hessen.de

Die Anmeldungen werden nach Eingang bei der GEW Hessen aufgenommen.

Wir versenden eine entsprechende Anmeldebestätigung

Bitte hängt das beiliegende Plakat in Eurer Schule aus.

Veranstalter: DGB Bildungswerk Hessen, DGB Hessen-Thüringen, GEW Hessen

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Hochschule Aktuelles
news-480 Tue, 03 Sep 2019 13:31:09 +0200 Allgemeinverbindlichkeit gilt seit 1. April 2019 https://www.gew-nordhessen.de/home/details/480-allgemeinverbindlichkeit-gilt-seit-1-april-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=23316732a21b9a83c965b656a4cbda18 Drei Monate später als geplant ist am 1. April 2019 der Mindestlohntarifvertrag für das pädagogische Personal in der Weiterbildung nach SGB II und III in Kraft getreten. In Zukunft wird der Mindestlohn in zwei Qualifikationsstufen abgebildet. Nach dem Kabinettsbeschluss vom 27. März 2019 ist der für allgemeinverbindlich erklärte Mindestlohntarifvertrag für das pädagogische Personal in der Weiterbildung nach SGB II und III am 1. April 2019 in Kraft getreten. Seitdem gilt auch der sogenannte Vergabemindestlohn, der den Mindestlohn über den formulierten Geltungsbereich hinaus auf alle Beschäftigten in Maßnahmen im Bereich SGB II und III erstreckt. 

Künftig wird der Mindestlohn in zwei Qualifikationsstufen abgebildet: Gruppe eins und Gruppe zwei. Qualifiziertere Beschäftigte in Gruppe zwei bekommen einen höheren Stundensatz. Welche Qualifikationen für Gruppe zwei erforderlich sind, wird im Anhang der Mindestlohnverordnung definiert. 

Die Tarifvertragsparteien hatten monatelang um den Mindestlohn in der Weiterbildung gerungen. Die neue Allgemeinverbindlichkeiterklärung gibt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern nun für einen Zeitraum von vier Jahren Planungssicherheit. 

[Dieser Artikel erschien zuerst auf www.gew.de)

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Aktuelles
news-451 Tue, 03 Sep 2019 13:30:00 +0200 Herbstakademie Weiterbildung https://www.gew-nordhessen.de/home/details/451-herbstakademie-weiterbildung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=550b8d8b18aaf4103704219e357bf093 Ankündigung Weiterbildungstagung des GEW-Hauptvorstandes 24./25.10. in Frankfurt a. M. Am 24. und 25. Oktober findet die Herbstakademie, die regelmäßig stattfindende Weiterbildungstagung des GEW-Hauptvorstandes, mit dem Titel "Gute Arbeit in der Weiterbildung - Gewerkschaftliche Anforderungen an die Nationale Weiterbildungstrategie" an der Goethe-Uni Frankfurt statt. Unter folgender Adresse ist das Programm zu finden: Link

Anmeldeschluss ist der 31. September

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Aktuelles
news-474 Thu, 29 Aug 2019 08:36:24 +0200 Das neue Schuljahr in Hessen https://www.gew-nordhessen.de/home/details/474-das-neue-schuljahr-in-hessen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9d131b34d486978b6f20faf5efd542a5 Lehrkräftemangel, Rückstand bei der Besoldung und eine überfällige Reform der Lehrerbildung Die GEW Hessen hat am Montag, den 26. August 2019 die Situation an den Schulen zu Beginn des neuen Schuljahres bilanziert. Aus Sicht der Bildungsgewerkschaft zeigen sich erhebliche Probleme bei der Versorgung mit ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern. Diese fehlen vor allem an Grundschulen, aber auch im Bereich der Förderschulen und der Inklusion sowie an den berufsbildenden Schulen gibt es einen massiven Engpass. Die Rhein-Main-Region – insbesondere die Stadt Frankfurt – ist vom Lehrkräftemangel besonders stark betroffen, wie von Sebastian Guttmann dargestellt wurde. Sebastian Guttmann ist Vorsitzender des GEW-Bezirksverbands Frankfurt. Auch an den berufsbildenden Schulen gibt es schon lange in vielen Fachrichtungen erhebliche Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten. Hierbei spielt in vielen Fachrichtungen, beispielsweise Metall und Elektro, die Konkurrenz durch die sehr viel besser zahlende verarbeitende Industrie eine wichtige Rolle. Dies schilderte Ralf Becker, Leiter der Fachgruppe berufsbildende Schulen.

Die GEW Hessen hat vor rund zwei Jahren erstmals Zahlen zum Vergleich der Besoldung von Grundschullehrerinnen und -lehrern in den Bundesländern vorgestellt. Dabei wurde eine Lehrkraft zugrunde gelegt, die 40 Jahre in Vollzeit arbeitet. Angesichts der inzwischen erfolgten oder angekündigten Anhebung in sechs Bundesländern, wurde diese Berechnung jetzt aktualisiert. Dazu erklärte Dr. Kai Eicker-Wolf, finanzpolitischer Referent der GEW Hessen: „Die Differenzen in der Bezahlung steigen dadurch, dass mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Schleswig-Holstein, Berlin und Bremen sechs Bundesländer ihre Grundschullehrkräfte nach der Besoldungsgruppe A13 bezahlen, stark an. Der Unterschied zwischen dem erstplatzierten Bundesland Sachsen und dem Saarland als Schlusslicht beläuft sich auf 380.000 Euro beim Lebenseinkommen. Hessen belegt im Bundesländervergleich einen schwachen 12. Platz. Werden die unterschiedlichen Arbeitszeiten der Lehrkräfte berücksichtigt, verliert Hessen weiter an Boden und landet auf dem drittletzten Platz – nur das Saarland und Rheinland-Pfalz schneiden noch schlechter ab.“

Maike Wiedwald, Vorsitzende der GEW Hessen, wertete dieses Ergebnis als eine weitere Bestätigung für die Forderung nach A13 für alle: „Unter diesen Bedingungen wird Hessen immer größere Schwierigkeiten bekommen, Lehrkräfte für den Grundschulbereich anzuwerben. Eine Höhergruppierung von Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen in die Besoldungsgruppe A13 ist dringend geboten. Angestellte müssen analog in die Entgeltgruppe 13 aufrücken.“ Die Kosten dafür sind aus Sicht der GEW Hessen gut investiertes Geld, stellte Maike Wiedwald klar: „Der Kultusminister spielt bei der Frage nach A13 auf Zeit. Das können wir uns aber nicht leisten, denn sonst gerät Hessen immer weiter ins Hintertreffen. Es geht dabei aber auch um die Anerkennung der qualifizierten und fordernden Arbeit, die die Kolleginnen und Kollegen jeden Tag leisten. Es macht auch keinen Sinn, die Mehrkosten gegen die Schaffung von zusätzlichen Stellen auszuspielen, wie es Minister Lorz tut. Was nutzen Stellen, die zwar auf dem Papier stehen, aber nicht besetzt werden können?“

Zum Hintergrund: In einem Interview mit der mittelhessischen „Dill-Post“ gab der Kultusminister jüngst die Auskunft, dass man lediglich die Lage auf dem Arbeitsmarkt und das Verhalten anderer Bundesländer beobachte. Bei den zusätzlichen Kosten für eine höhere Besoldung der Grundschullehrkräfte rede man „vom Gegenwert von 1.500 Lehrerstellen“. Diese Kalkulation ist aus Sicht der GEW Hessen irreführend und soll offensichtlich die berechtigte Forderung diskreditieren. Die vom Kultusministerium mit 70 Millionen Euro pro Jahr bezifferten Zusatzkosten für eine Angleichung der Besoldung entsprechen keinesfalls einer so hohen Stellenzahl. Die Personalkosten werden regelmäßig vom Finanzministerium ermittelt und im Staatsanzeiger veröffentlicht. Dabei werden auch verschiedene Zuschläge und die Beihilfe berücksichtigt. Der aktuellen Personalkostentabelle zufolge entspricht die Summe von 70 Millionen Euro lediglich einem Gegenwert von 670 (A13) bis 735 Stellen (A12). Den Kosten für die Gleichstellung der Grundschullehrkräfte kann somit nicht einmal die Hälfte der vom Kultusminister behaupteten Stellenzahl entgegen gestellt werden.

Die Anpassung der Lehrerbildung in Hessen an neue Herausforderungen wie Inklusion, Ganztagsschule und Sprachförderung ist aus Sicht der GEW Hessen überfällig. Das hat in der Vorwoche eine Anhörung im Kulturpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtags gezeigt. In diesem Rahmen haben zahlreiche Expertinnen und Experten zu einem Gesetzentwurf der SPD Stellung genommen. Andrea Gergen legte dar, dass eine Angleichung der Studiendauer auf zehn Semester für alle Lehrämter unerlässlich ist: „Das Lehramt an Haupt- und Realschulen sowie das Lehramt an Grundschulen haben zur Zeit eine Studiendauer von sieben Semestern. Abzüglich des Praxissemesters und des Prüfungssemesters verbleiben so gerade einmal zweieinhalb Jahre. In einer so kurzen Studiendauer ist es schlechterdings unmöglich, sich angemessen auf die heutigen Anforderungen des Berufs vorzubereiten.“ Andrea Gergen leitet gemeinsam mit Christina Nickel das Referat Aus- und Fortbildung der GEW Hessen. Christina Nickel forderte in diesem Zusammenhang auch eine Umgestaltung des Vorbereitungsdiensts: „Die Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst sind zur Zeit mit einem Bewertungsmarathon konfrontiert. Zudem werden sie in erheblichem Umfang zur Abdeckung der Unterrichtsversorgung herangezogen. Dies steht einer qualitativ hochwertigen Ausbildung entgegen.“


WIE GUT WERDEN GRUNDSCHULLEHRERINNEN UND -LEHRER IN HESSEN BEZAHLT? 

Die GEW Hessen hat vor rund zwei Jahren Zahlen zur Besoldung von Grundschullehrerinnen und -lehrern in den Bundesländern vorgelegt. Mittlerweile haben mehrere Bundesländer beschlossen oder verbindlich angekündigt, dass Lehrkräfte an den Grundschulen nach A 13 bezahlt werden. Dadurch steigen die Unterschiede in der Bezahlung der Lehrkräfte an den Grundschulen zwischen den Bundesländern erheblich an. Hessen schneidet vergleichsweise schlecht ab. Mehr

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Aktuelles
news-473 Thu, 15 Aug 2019 15:24:09 +0200 GEW Hessen zum Bildungsmonitor https://www.gew-nordhessen.de/home/details/473-gew-hessen-zum-bildungsmonitor/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=47a449b332a4e0739f266b5cf90f657d Vollkommen unseriös! Die von Arbeitgeberverbänden finanzierte Lobbyorganisation „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ hat am 15. August 2019, inzwischen zum 16. Mal, ihren „Bildungsmonitor“ veröffentlicht. Dieser analysiert die Bildungssysteme aller Bundesländer anhand von 93 Indikatoren in zwölf Handlungsfeldern. Dazu werden unterschiedliche Daten aus verschiedenen Quellen ausgewertet. Dabei kommen mitunter wichtige und richtige Befunde zu Tage. Das gilt beispielsweise für die Betreuungsrelationen für die verschiedenen Bildungsbereiche, die durchaus Auskunft über die Bildungsqualität geben. Für diese Befunde bedarf es allerdings nicht des Bildungsmonitors, denn alle verwendeten Daten liegen bereits vor. Ein Teil der verwendeten Indikatoren ist aber vollkommen absurd. Das ist beispielsweise bei dem Indikator „Verhältnis von Sachausgaben zu Personalausgaben“, der die so genannte Inputeffizienz messen soll, der Fall. Diesem Indikator zufolge schneiden Bundesländer mit hohen Sachausgaben in Relation zu den Personalausgaben gut ab. Einsparungen beim Personal würden so, auch ohne einen Euro zusätzlicher Sachausgaben, zu einer Verbesserung bei diesem Indikator führen.

Vollkommen unseriös ist die Erstellung eines Länderrankings auf dieser Grundalge. Dabei werden alle einzelnen Indikatoren aus den verschiedenen Handlungsfeldern zu nur einem Wert zusammengefasst, der über die Platzierung des einzelnen Bundeslands im Vergleich Auskunft geben soll. Dabei werden die – möglicherweise sehr unterschiedlichen Befunde – über die frühkindliche Bildung, die schulische Bildung und die Hochschule nivelliert. Auch wichtige Drittvariablen, wie die erheblichen Unterschiede zwischen den Bundesländern hinsichtlich Erwerbslosigkeit und Kinderarmut, bleiben gänzlich unberücksichtigt. Daher misst die GEW Hessen der Platzierung der einzelnen Bundesländer in diesem Ranking keine Relevanz bei. Gleichwohl sind in der Darstellung zu den einzelnen Bundesländern teilweise zutreffende Befunde zu finden. So hat auch die GEW Hessen wiederholt auf die ausgesprochen schlechten Betreuungsrelationen an Schulen und Hochschulen hingewiesen. Dem Bildungsmonitor zufolge weist Hessen im Bereich der Sekundarstufe I ohne Gymnasien die schlechteste Schüler-­Lehrer-­Relation aller Bundesländer auf. Auf eine Lehrkraft an den hessischen Hochschulen kamen im Jahr 2017 rechnerisch 20,6 Stu­dierende, während es im Bundesdurchschnitt 17,7 sind.

Besonders ärgerlich an dem diesjährigen Bildungsmonitor ist, dass er zum Anlass genommen wird, eine – vermeintlich – unzureichende ökonomische Bildung zu monieren. Daher fordert die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ – wie die Arbeitgeberverbände, die sie finanzieren – die Einführung eines eigenständigen Unterrichtsfachs „Wirtschaft“. Wer aber neue Unterrichtsfächer fordert, muss auch sagen, an welchen Stellen dafür Unterricht wegfallen soll, denn die Stundentafeln können nicht beliebig ausgedehnt werden. Darüber hinaus liegt den Konzeptionen für dieses Fach ein verkürztes Verständnis von ökonomischer Bildung zu Grunde. Es geht hier anscheinend primär um den friktionslosen Übergang auf den Arbeitsmarkt, um die Propagierung privater Altersvorsorge und um erwünschte Geldanlagen auf den Finanzmärkten. Eine umfassende sozio-ökonomische Bildung im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule muss aber sehr viel mehr leisten. Es geht dabei nicht zuletzt auch um kritische Verbraucherbildung, um die historische und gesellschaftliche Bedingtheit der Wirtschafts- und Sozialordnung, um betriebliche Interessenvertretung und Vieles mehr. Heute ist eine Stärkung der schulischen politischen Bildung drängender als je zuvor. Dazu müssen die bestehenden gesellschaftswissenschaftlichen Fächer aufgewertet werden. Die Forderung nach einem neuen Pflichtfach „Wirtschaft“ weist in die vollkommen falsche Richtung.

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Hochschule Aktuelles
news-471 Tue, 13 Aug 2019 08:39:47 +0200 24. Bildungstag https://www.gew-nordhessen.de/home/details/471-24-bildungstag/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fa3a1f5d7ee72033c330a773253f0911 Samstag, 26. Oktober 2019 | Rüsselsheim GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus Einführender Vortrag

von Karl W. Hoffmann 1. Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulgeographen

Fridays-for-Future-Workshop von SchülerInnen und
14 Arbeitsgruppen mit vielfältigen Anregungen für den schulischen Alltag

Eine Anmeldung ist erforderlich: Bitte senden Sie diese ausschließlich per Mail an den GEW-Kreisverband Groß-Gerau:
  bildungstag@gew-gg-mtk.de

Aktuelles auf der Homepage der Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus: www.gew-gg-mtk.de

Bitte geben Sie die gewünschte Arbeitsgruppe und eine Zweitwahl an. Sie erhalten eine Bestätigung. Außerdem werden wir Sie benachrichtigen,  wenn die gewünschte Arbeitsgruppe nicht zustande kommt oder bereits ausgebucht ist.

Tag der Nachhaltigkeit

Der jährliche Bildungstag der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus ist ein fester Treffpunkt für Pädagoginnenund Pädagogen in Schulen, Kitas und anderen Bildungseinrichtungen, Eltern, Schülerinnen und Schüler und die bildungspolitisch interessierte Öffentlichkeit. Er dient der Fortbildung, dem Austausch und der Vernetzung.

Rekordsommer, Wetterextreme, Dieselskandal und der zweifelhafte Titel der Deutschen als Verpackungsmüllmeister Europas stimmen viele  Menschen nachdenklich. Die Folgen dieser Entwicklungen sind weltweit zu spüren, auch in unserer Region. Noch immer gibt es populistische Stimmen, die den menschengemachten Charakter des Klimawandels bestreiten. Als „Tag der Nachhaltigkeit“ widmet sich der 24. Bildungstag der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Das insgesamt wenig nachhaltige Verhalten der Konsumgesellschaft wirft Fragen nach globaler Gerechtigkeit auf, nach fairem Umgang mit  wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern, nach der Generationengerechtigkeit, die den jungen Menschen eine lebenswerte Umwelt hinterlässt. Die Fridays-for-Future-Bewegung legt eindrucksvoll den Finger in diese Wunde. Deshalb ist es nur konsequent, dass neben 14 anderen  Arbeitsgruppen Schülerinnen und Schüler am Tag der Nachhaltigkeit auch einen Workshop zu ihren Anliegen und Aktionen anbieten.

Als Veranstaltungsort ist die IKS Rüsselsheim mit ihrem Bienenvolk und dem Schulteich als zertifizierte Umweltschule besonders geeignet. Die  Verköstigung wird vom Team der Berufsfachschule der Werner-Heisenberg-Schule Rüsselsheim mit ihren Auszubildenden nachhaltig organisiert

 Unser Referent

Als Referenten konnten wir Karl W. Hoffmann gewinnen. Er ist erster Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulgeographen, Autor zahlreicher Fachpublikationen, Lehrbeauftragter am Geographischen Institut der Universität Mainz (derzeit ruhend) und Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Speyer.

Seine Publikationen zur Geographiedidaktik befassen sich unter anderem mit den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Megacitys,  Entwicklungsländer, Reflexionen zu europäischen Afrikabildern, Armutsbekämpfung durch Vergabe von Mikrokrediten oder Wasserkonflikte  zwischen Tourismus und Landwirtschaft (1). In einer Stellungnahme seines Verbandes vom 3. April 2019 erklärte Karl Hoffmann zur aktuellen  Klimadebatte, „dass sich einzelne Medienberichterstatter und vor allem die Politik offenkundig nicht die Mühe machen, zum Thema Klimawandel  gründlich zu recherchieren, welche wissenschaftlichen und bildungsorientierten Institutionen sich dem Thema Klimawandel seit Jahrzehnten  zuwenden und mit welcher Intensität sie dies tun. (…) Die deutschsprachige Geographie hat in diesem Zusammenhang unzählige Beiträge in  Forschung und Bildung geliefert, die eine sachorientierte, somit differenzierte Betrachtung des Klimawandels ermöglichen (…). Der Ruf, mehr  Klimawandel/Klimaschutz in den Unterricht zu bringen, lenkt von der Untätigkeit der Politik ab. Wie soll man Schülerinnen und Schüler zum Handeln  motivieren, wenn sie gleichzeitig sehen, dass der politische Wille fehlt, die Klimaziele zu erreichen?“ www.erdkunde.com

(1)  www.blogs.uni-mainz.de/fb09

Tagungsablauf

ab 9 Uhr Beginn mit einem gemeinsamen Frühstück
10 Uhr Begrüßung und Vortrag Karl W. Hoffmann: Das Konzept der Nachhaltigkeit als Grundlage und Reflexionsrahmen schulischen Lernens
11.30 bis 15 Uhr Workshops mit integrierter Mittagspause
15 Uhr bis 16 Uhr Erfahrungsaustausch und Gespräche bei Kaffee und Kuchen

Geplante Arbeitsgruppen des 24. Bildungstages

AG 1 Das erweiterte Viereck der Nachhaltigkeit – ein Denk- und Arbeitswerkzeug für Schülerinnen und Schüler

Die AG zeigt, dass Nachhaltigkeit als Basiskonzept, als „Grammatik“ des Schulfaches Geographie verstanden werden kann. Basiskonzepte sind  grundlegende und für Lernende nachvollziehbare Erklärungsansätze und Leitideen des fachlichen Denkens, die sich in unterschiedlichen  geographischen Sachverhalten immer wiederfinden lassen. Das Denken in Fachkonzepten wird demzufolge bewusster in das unterrichtliche  Handeln eingebunden. Sind Basiskonzepte etwas Neues? Die Antwort ist eigentlich: Nein, doch bisher wurde den Schülerinnen und Schülern dieses Fachverständnis kaum transparent gemacht. Entlang von Unterrichtsbeispielen soll im Sinn einer vertikalen Anbahnung der Aufbau von tragfähigen Wissensnetzen (im Gegensatz zu „Haben wir nie gemacht“) aufgezeigt und diskutiert werden.
Leitung: Karl W. Hoffmann, 1. Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Schulgeographen

AG 2 Schülerproteste gegen die Klimapolitik

Immer mehr Schülerinnen und Schüler gehen weltweit für mehr Klimaschutz auf die Straße. Ihrer Meinung nach tut die Politik zu wenig. Doch wie hat sich die Bewegung „Fridays for Future“ gegründet und wie ist sie organisiert? Die AG soll Einblicke in die Arbeit der Beteiligten geben,   Hintergründe darstellen und zeigen, wie man selbst eine Fridays-for-Future-Veranstaltung durchführt.
Leitung: Niklas Fitzek, Schulsprecher der  Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim, und Merve Baran,Organisatorin der Fridays-for-Future-Bewegung Rüsselsheim

AG 3 Mehr drin als man denkt – Chemische Trennverfahren mit Lebensmitteln

Die Einheit ist geeignet für den Chemie-Anfangsunterricht oder den Naturwissenschaftsunterricht. Schülerinnen und Schüler werden durch die  chemischen Trennverfahren begleitet und entdecken mit spannenden Experimenten die Inhaltsstoffe in Lebensmitteln. Die Teilnehmerinnen und  Teilnehmer des Workshops haben die Gelegenheit, die Experimente zu erproben und praktische Tipps zum Handling zu erfahren. Martin Einsiedel  ist Autor in der Reihe „Natur und Technik“ des Cornelsen-Verlages.
Leitung: Martin Einsiedel, Alexander-von-Humboldt-Schule Rüsselsheim

AG 4 Naturküche im Herbst – Springkraut und Eicheln

Bei einer Exkursion lernen wir herbstliche Wildkräuter, die Grundlagen der Verarbeitung von Eicheln und pflanzliche Neubürger wie Indisches  Springkraut und Mahonie kennen und verarbeiten sie zu leckeren Gerichten.
Leitung: Peter Becker, Wildkräuter-Werkstatt, Wiesbaden

AG 5 Nachhaltige Projekte an Schulen

Wie lassen sich Umweltthemen im Unterricht oder in Projekten umsetzen? Schulen, die sich in verschiedenen nachhaltigen Projekten engagieren,  können das hessische Zertifikat „Umweltschule“ erlangen und sich im Sinne der BNE weiterentwickeln. Neben der Gestaltung des Schulgeländes  sind auch Klimaschutz und Ernährung mögliche Themen.
Leitung: Volker Kalbhenn, Heinrich-von-Kleist-Schule Eschborn

AG 6 Vom Wissen zum Tun

Fridays for Future, Rezo, Europawahl...: Junge Menschen in unserem Land fordern, dass endlich gehandelt werden muss, damit das Klima nicht  kippt, aber KEINER macht etwas. Wer muss denn jetzt handeln? Die Politik? Die Unternehmen? Die Gesellschaft? Jeder? Warum klappt das nicht? In diesem Workshop wollen wir die Lücke zwischen Wissen und Handeln erkunden und uns überlegen, was passieren muss, damit die Lücke  geschlossen werden kann. Wie kann man den Mut haben, sich selbst und Menschen in direkter Umgebung dazu zu bringen, etwas zu verändern.  Wie können Projekte angestoßen und wie kann zum Handeln animiert werden? Projekte von Schülerinnen und Schülern werden kurz vorgestellt  und es soll diskutiert werden, welche Rolle Schule dabei spielt.
Leitung: Gabriele Apel, Berufliches Gymnasium der Beruflichen Schulen Groß-Gerau, Schwerpunkt Umwelttechnik/Umweltökonomie

AG 7 Zero Waste: Lernwerkstatt „Plastikfrei“

Plastik ist in aller Munde – nicht nur im übertragenen Sinn … In Form einer Lernwerkstatt werden verschiedene Aspekte unseres Plastikkonsums  aufgegriffen, Alternativen vorgestellt und in die Praxis umgesetzt. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, wie das allgegenwärtige Plastik und ein  nachhaltiger Umgang damit in Unterricht und Schulalltag thematisiert werden kann.
Leitung: Kaya Klein, Umweltlernen in Frankfurt e.V.

AG 8 Die ReMida: Vom Verbrauchen zum Gebrauchen

Die ReMida Frankfurt ist eine kreative Recyclingwerkstatt nach dem Konzept der Reggio-Pädagogik. Hier werden Materialien, die in Industrie, Handwerk und Haushalten „abfallen“, gesammelt und ansprechend präsentiert. Vermeintlich wertlose Dinge laden so als nicht strukturiertes und  bedeutungsoffenes Material kleine und große Menschen zum Staunen und Entdecken, zum Ausprobieren und Gestalten ein. Zudem wird das  Prinzip „Vom Verbrauchen zum Gebrauchen“ praktisch erfahrbar gemacht. Das Konzept der ReMida kann man schlecht erklären - man muss es  selbst ausprobieren! Im Workshop wollen wir Dinge und Materialien aus der ReMida kennen lernen, gemeinsam damit kreativ werden und eigene  praktische Erfahrungen machen.
Leitung: Kirsten Allendorf und Katja Bühring Uhle, Umweltpädagoginnen und Referentinnen für BNE, Verein KreaRe, ReMida Frankfurt

AG 9 Fair-Trade-Mode und -Produkte im Modellunternehmen

Unter dem Namen „StoffweXel“ haben Schülerinnen und Schüler mehrerer Berufsfachschulklassen jahrelang weitgehend eigenverantwortlich einen  realen Laden geführt. Stand zunächst noch fair produzierte Mode im Vordergrund des Sortiments, so wurde dieses im Laufe der Zeit um weitere  nachhaltige Produkte (Schokolade, Kaffee, Tee, Cola ...) erweitert. Für diese Arbeit wurde der Schule in Gelnhausen dreimal der UNESCO-Preis für  nachhaltige Bildung verliehen. In dem Workshop will der Initiator Robert Elbe auf die Entstehungsbedingungen des Schülerunternehmens und die  dahintersteckenden pädagogischen Ideen eingehen. Vertiefende Fragen, aber auch eigene Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zur Sprache kommen.
Leitung: Robert Elbe, StD a. D., Offenbach

AG 10 Personalratsarbeit: Wäre das auch was für mich?

Im Mai 2020 werden in allen Schulen neue Personalräte gewählt: Zeit, sich schon jetzt Gedanken zu machen, wer die Arbeit der Kolleginnen und  Kollegen fortsetzen wird, die nicht mehr kandidieren wollen oder können. Die AG vermittelt Informationen über die Aufgaben des Schulpersonalrats  und erklärt, warum Personalratsarbeit auch Spaß machen kann. Auch Kolleginnen und Kollegen, die bereits einem Personalrat angehören, sind  herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen weiterzugeben und Fragen aus der aktuellen Arbeit einzubringen.
Leitung: Harald Freiling, Kreisvorsitzender und Rechtsberater des GEW-Kreisverbands Groß-Gerau

AG 11 Die Kommunikation mit mobilen digitalen Geräten in der Grundschule

Grundschulkinder verbringen heute bereits einen großen Teil ihrer Freizeit selbstständig mit Smartphone, Tablet und Spielkonsolen. Die Mehrzahl  bisheriger pädagogischer Angebote ist auf Jugendliche zugeschnitten und passt nur bedingt auf die Bedürfnisse von Kindern. Der  Medienwissenschaftler Jörg Astheimer arbeitet mit Grundschulen in unserer Region und gibt Empfehlungen zur Vermittlung eines sicheren und  sorgsamen Umgangs mit digitalen Medien im Unterricht und für die Elternarbeit sixdegrees-media.de
Leitung:Dr. Jörg Astheimer, Medienwissenschaftler, Dipl.-Soziologe

AG 12 Rhythmus mit Eimer, Flasche und Co

Gemeinsames Tun steht im Vordergrund, für die Schüler und Schülerinnen im Unterricht, aber auch für den Workshop beim Bildungstag.  Verschiedene „Rhythmusinstrumente“ kommen zum Einsatz. Es werden Möglichkeiten der Hinführung aufgezeigt, Übungsformen erklärt und  kleinere Stücke erarbeitet. Alle Aktivitäten sind in der Grundschule inhaltlich erprobt.
Leitung: Tine Böhnke, Musiklehrerin, Waldenser Schule Mörfelden-Walldorf

AG 13 Meditieren
Bis auf die (kurzen) Gesprächsrunden werden wir diesen Workshop im Schweigen verbringen. Die Meditation, wie wir sie üben werden, ist  methodisch mit der Vipassana-Meditation verwandt. Sie hilft uns in einer achtsamen, gelassenen und liebevollen Haltung bei uns selbst, mit all dem,  was gerade da ist, anzukommen und zu verweilen. Die Stille, in der wir überwiegend während dieses Workshops verweilen, trägt dazu bei,  die erreichte Sammlung zu halten und zu vertiefen. Der Workshop beinhaltet Sitzmeditation (mit Anleitung), Gehmeditation, gemeinsames,  achtsames Mittagessen im Schweigen (falls möglich), Information über Meditation und Austausch auch über die Möglichkeiten, diese mit dem  (Schul-)Alltag zu verbinden. Bitte bequeme Kleidung mitbringen!
Leitung: Nils Dräger, Graf-Stauffenberg-Gymnasium Flörsheim

AG 14 Zu hoch, zu tief, zu leise?
Viele Faktoren führen dazu, dass wir im Alltag nicht die Durchsetzungskraft haben, die wir möchten. Das fehlende Bewusstsein für die eigene  Stimme, die dadurch auftretenden Blockaden in Stresssituationen (zitternde Stimme, mangelnde Verständlichkeit) und der damit verbundene Verlust  der Glaubwürdigkeit führen oft dazu, dass der erwartete Erfolg im Beruf oder im privaten Bereich ausbleibt. „Lassen Sie sich stimmen“ und  erfahren Sie, welche neuen Möglichkeiten ein Sprechtraining eröffnet! Julia Breckheimer entwickelte nach ihrem Studium im Bereich Schauspiel und  Gesang an der Universität der Künste Berlin ein Konzept, das die Stimme, den Ausdruck und die Präsenz zu einer Einheit werden und sich individuell und ganzkörperbezogen erfahren lässt.
Leitung: Julia Breckheimer, Trainerin für Firmen und Schulen im Rhein-Main-Gebiet, aktiv als Sprecherin, Schauspielerin und Stimmtherapeutin

AG 15 Drucken
In diesem Workshop experimentieren wir mit verschiedenen Drucktechniken und lassen unserer Kreativität freien Lauf. Von Tapedruck über  Monotypien und Materialdrucken bis zu Radierungen auf Rhenolan oder Tetrapack, alles kann ausprobiert und auch kombiniert werden. Wir  arbeiten mit wasserlöslichen Farben. Neugierige Anfänger sowie schon Druckerfahrene, alle sind willkommen!
Leitung: Veronika Weingärtner, Künstlerin, Mainz

Eine Anmeldung ist erforderlich:
Bitte senden Sie diese ausschließlich per Mail an den GEWKreisverband Groß-Gerau:
bildungstag@gew-gg-mtk.de 
Bitte geben Sie die gewünschte Arbeitsgruppe und eine Zweitwahl an. Sie erhalten eine Bestätigung. Außerdem werden wir Sie benachrichtigen,  wenn die gewünschte Arbeitsgruppe nicht zustande kommt oder bereits ausgebucht ist.

Kinderbetreuung
Ab 9.30 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten. Wenn Sie diese wünschen, geben Sie dies bitte mit dem Alter des Kindes bei Ihrer Anmeldung  an.

Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro bzw. 5 Euro für GEWMitglieder. Kaffee sowie Frühstück und Mittagessen sind eingeschlossen. Schülerinnen,  Schüler und Studierende sind frei.

Akkreditierung
Der Bildungstag ist durch das Hessische Kultusministerium unter der Angebotsnummer LA 01996640 als Fortbildungsveranstaltung für hessische  Lehrkräfte akkreditiert (1 Fortbildungstag).

Anfahrt
Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim
Eingang: Evreuxring 25.

Öffentliche Verkehrsmittel:
von Frankfurt S8 und S9, von Wiesbaden S9 oder von Mainz S8 zunächst bis Rüsselsheim Bahnhof, dann mit den Buslinien 41,42 und 52 bis zur  Haltestelle Kant-Gymnasium

Anfahrt mit dem Pkw:
Über die A60 (Abfahrt Rüsselsheim-Königstädten), über Adam- Opel-Straße Richtung Innenstadt, Großsporthalle oder von MZ/WI über die B43, dann Kurt-Schumacher-Ring bis Evreuxring;
Parkmöglichkeiten: vor der Großsporthalle und in der Maxvon- Laue-Straße (nördliche Parallelstraße)

Die Programmflyern liegen ab sofort in allen Schulen der Kreise GG und MTK aus.

Programmflyer
Plakat (2,2 MB)

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