GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sun, 16 Feb 2020 09:52:42 +0100 Sun, 16 Feb 2020 09:52:42 +0100 TYPO3 EXT:news news-593 Thu, 13 Feb 2020 09:38:50 +0100 Arbeitsbelastungs- und Arbeitszeitstudie der GEW Hessen hervorragend gestartet https://www.gew-nordhessen.de/home/details/593-arbeitsbelastungs-und-arbeitszeitstudie-der-gew-hessen-hervorragend-gestartet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6b1949b5f5c851ea0e6d2737c2f82b97 Beteiligung der Frankfurter Lehrkräfte übertrifft die Erwartungen der GEW deutlich Pressemitteilung GEW Hessen 12.2.2020 Die vom Frankfurter Bezirksverband und vom hessischen Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Auftrag gegebene Arbeitsbelastungs- und Arbeitszeitstudie steht am Beginn der sogenannten Feldphase. Nachdem die Arbeitsbelastungen über eine Befragung erhoben wurde, geht es seit dem 10. Februar um Ermittlung der realen Arbeitszeiten von Lehrkräften an Frankfurter Schulen in einem 4-wöchigen Zeitraum. Der Unterrichtsausfall aufgrund des Sturmtiefs Sabine behinderte den Start nicht, denn erfasst wird auch die Arbeitszeit außerhalb des Unterrichts und davon wurde am Montag von Lehrkräften einiges geleistet. Sei es in der Schule oder zu Hause am eigenen Arbeitsplatz: Beantworten von Elternrückfragen, Schreiben von Berichten, Planung von Unterrichtsprojekten, Weiterarbeit an Schulkonzepten sind Beispiele dafür, was trotz Unterrichtsausfall gearbeitet wurde. 

Sebastian Guttmann, Vorsitzender des GEW-Bezirksverbands Frankfurt, zeigte sich hocherfreut über die hohe Teilnahme: „Wir sind positiv davon überrascht, wie viele Kolleginnen und Kollegen sich an den Schulen beteiligen. Etwa 1.500 Lehrkräfte an 69 Frankfurter Schulen sind zum Start mit dabei. Das übertrifft die Erwartungen aller Beteiligten, wir werden dadurch ein sehr aussagekräftiges und repräsentatives Ergebnis bekommen. Auf Basis eines Online-Fragebogens wird die Arbeitsbelastung Frankfurter Lehrkräfte ermittelt. Außerdem werden Informationen zur individuellen Arbeitszeit über ein Arbeitszeit-Schätzmodul sowie eine ein- bis vierwöchige Erfassung der realen Arbeitszeit erhoben.“

Maike Wiedwald, Vorsitzende der GEW in Hessen, ist gespannt auf die Ergebnisse: „Wir wissen ja aufgrund der zahlreichen Überlastungsanzeigen von Lehrkräften, dass die Arbeitssituation an den Schulen von vielen als untragbar angesehen wird. Dies ist der Hintergrund für unser Vorhaben: Wir wollen wissenschaftlich untersuchen, wie sich die Belastungssituation qualitativ und quantitativ darstellt. Wir schaffen so eine Grundlage für angemessene Verbesserungen an den Schulen.“

An das Ende der Feldphase, so Sebastian Guttmann, schließt sich die Auswertung an. Im September 2020 sei geplant, die Ergebnisse der Studie öffentlich zu präsentieren.

Weitere Informationen zur Frankfurter Arbeitsbelastungs- und Arbeitszeitstudie des Frankfurter Bezirksverbands und des hessischen Landesverbands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) finden sie unter: frankfurt.arbeitszeitstudie.de.

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news-592 Thu, 13 Feb 2020 09:36:52 +0100 GEW fordert weiterhin: Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) erhalten https://www.gew-nordhessen.de/home/details/592-gew-fordert-weiterhin-berufseinstiegsbegleitung-bereb-erhalten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=af8ce2023a71eea9e530568bab0801a5 Auseinandersetzung geht weiter Die Landesregierung hält daran fest, sich an einer Finanzierung nicht zu beteiligen.

Die Auseinandersetzung im Landtag ging weiter, zu einer Anfrage von Linken und SPD legten CDU und Grüne einen Gegenantrag vor, der ausdrücklich das Nichthandeln der Landesregierung in dieser Angelegenheit begrüßte aber vor Fehldarstellungen der Maßnahme und ihren Umsetzungsbedingungen wimmelte. Der Sozialminister kam deshalb in der Debatte argumentativ ins Schwimmen und  schob die Schuld für das Verfahren aufs Kultusministerium ab. So haben LINKE, SPD und FDP es geschafft, mit guten Argumenten so viel Druck aufzubauen, dass die  Beschlussfassung noch einmal verschoben werden musste, damit das Ministerium sowohl den Ablauf als auch die Begründung der Ablehnung der Förderung stichhaltig begründet. Letztendlich hat der Sozialausschuss des Hessischen Landtages mit der Mehrheit der Regierungsfraktionen die Weiterführung von BerEb abgelehnt, d.h. dem schwarz-grünen Antrag zur Ablehnung der Weiterführung zugestimmt.

Weitere Informationen zum Thema „BerEb“ die beiden Artikel unter Berufsorientierung:

Berufseinstiegsbegleitung am Ende? | Landesregierung verweigert Zuschuss zu Bereb-Maßnahmen

Auslaufen der Berufseinstiegsbegleitung | Schreiben der GEW Hessen ans Hessische Sozialministerium

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news-591 Thu, 13 Feb 2020 09:35:13 +0100 „Mehr als ein Affront“ https://www.gew-nordhessen.de/home/details/591-mehr-als-ein-affront/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=371f350f860a817fff217dedeb584359 Die Zukunft der Ausländerbeiräte: Im Gespräch mit Enis Gülegen Vorabveröffentlichung aus: HLZ 3/2020 Wie berichtet haben die Landesvorsitzenden der GEW in einem offenen Brief an die Fraktionen von CDU und Grünen die ablehnende Haltung der GEW zum Gesetzentwurf zur „Verbesserung der politischen Beteiligung hier lebender Ausländerinnen und Ausländer“ begründet. Die GEW Hessen teilt die Kritik der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen (agah) an den Plänen der Landesregierung, kommunale Ausländerbeiräte mittels eines sogenannten „Optionsmodells“ durch Integrationskommissionen zu ersetzen. Alle Gemeinden mit mehr als 1.000 ausländischen Einwohnerinnen und Einwohnern, für die bisher eine gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Ausländerbeirats bestand, sollen nach dem Willen der Landesregierung die Möglichkeit haben, auch bestehende Ausländerbeiräte durch eine Integrationskommission zu ersetzen. HLZ-Redakteur Harald Freiling sprach mit Enis Gülegen über die Reaktionen auf den Gesetzentwurf und die Positionen der agah. Enis Gülegen ist ehrenamtlicher Vorsitzender der agah und arbeitet im Hauptberuf als Lehrer vor allem in Intensivklassen. Für die GEW ist er Mitglied im Gesamtpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer in Frankfurt.

HLZ: Die agah kann ja nun auch nicht die Augen davor schließen, dass die Wahlbeteiligung zu den Ausländerbeiräten sehr gering ist und dass in vielen Kommunen, die einen Ausländerbeirat bilden könnten, überhaupt keine Wahlvorschläge eingehen. Bei den letzten Wahlen 2015 lag die Wahlbeteiligung zum Beispiel in Frankfurt bei 6,2 Prozent, in Kassel bei 6,4, in Gießen bei 6,6 und in Offenbach zum Beispiel nur bei 2,1 Prozent.

Enis Gülegen: Das ist in der Tat ein gravierendes Problem. Aber niemand käme auf die Idee, angesichts sinkender Wahlbeteiligung die Direktwahl der Oberbürgermeister oder Landräte abzuschaffen. Man sollte sich für die genannten Städte auch einmal anschauen, wie viele Menschen bereit sind, sich in den Ausländerbeiräten politisch zu engagieren. In den von dir genannten Städten gab es beispielsweise in Frankfurt über 500 Kandidatinnen und Kandidaten. Das ist doch ein gewaltiges Pfund für bürgerschaftliches Engagement. Es gibt derzeit 89 Ausländerbeiräte in Hessen, nur in 50 Gemeinden mit mehr als 1.000 Ausländern gibt es keinen Ausländerbeirat. Aber wir sollten uns die Zahlen nicht schönreden. Deshalb hat die agah schon 2014 ein umfangreiches Konzept zur Weiterentwicklung der Ausländerbeiräte vorgelegt, um deren Rechte zu erweitern und sie so zu wirksamen Interessenvertretungen zu machen.

Euren Vorschlag, dass Ausländerbeiräte zeitgleich mit den Kommunalwahlen gewählt werden, hat die schwarz-grüne Koalition aufgegriffen.

Das unterstützen wir auch ausdrücklich. Allerdings sollten wir nicht vergessen, dass viele Migrantinnen und Migranten kein Wahlrecht haben, auch kein kommunales Wahlrecht. Da bringt auch die zeitgleiche Durchführung der Wahlen nichts…

… doch das kommunale Wahlrecht für Bürgerinnen und Bürger, die nicht aus einem EU-Land kommen, könnte nur durch eine Änderung des Grundgesetzes herbeigeführt werden. Das könnt ihr schlechterdings nicht der Landesregierung anlasten…

Das tun wir auch nicht. Allerdings würden wir uns im Kontext eines Gesetzes, das ausdrücklich zu einer „Verbesserung der politischen Beteiligung hier lebender Ausländerinnen und Ausländer“ beitragen soll, doch klare Initiativen der Landesregierung wünschen, zum Beispiel vom grünen Integrationsminister Kai Klose.

Ihr kritisiert in euren Stellungnahmen, dass der Gesetzentwurf „im Hauruck-Verfahren“ durch den Landtag gebracht werden soll, ohne dass die Ausländerbeiräte und die agah im Vorfeld überhaupt nur angehört wurden. Die Vertreterinnen und Vertreter von Grünen und CDU haben das bei der ersten Lesung im Landtag heftig bestritten.

Unsere Empfehlungen von 2014 haben wir bei jedem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung und der Koalitionsfraktionen mantramäßig auf den Tisch gelegt. Eine Reaktion haben wir nie bekommen. Der Inhalt des Gesetzentwurfs wurde uns Ende November mündlich vorgetragen, zu diesem „Beteiligungsgespräch“ war vier Tage vorher eingeladen worden. Eine schriftliche Zusammenfassung der Inhalte des Gesetzentwurfs bekamen wir zwei Tage vor der Plenarsitzung der agah am 30.11. 2019. Wir könnten ja bei der Sitzung eine „Lesepause“ einlegen…

Kern des Gesetzentwurfs ist das Optionsmodell. Danach kann die Gemeindevertretung entscheiden, ob sie einen Ausländerbeirat oder eine Integrationskommission einrichtet. Daraus macht ihr die Überschrift, die Ausländerbeiräte sollten „de facto abgeschafft werden“. Ist das nicht zu viel Misstrauen?

Nein! Der Städtetag hat die Optionsregelung „statt der Wahlen mit hohem und kostenintensivem Verwaltungsaufwand“ umgehend begrüßt und selbst die rudimentären Rechte der Integrationskommission gehen ihm „entschieden zu weit“. Über andere politische Mehrheiten will ich lieber nicht nachdenken. Selbst wenn jetzt alle ihre Wertschätzung für die Ausländerbeiräte ausdrücken, dürfen wir uns nichts vormachen: Das Optionsrecht liegt nicht bei den Migrantinnen und Migranten, sondern bei der Gemeindevertretung. In Gefahr sind gerade die Ausländerbeiräte, die engagiert und damit oft auch unbequem sind. Und selbst wenn jetzt „niemand die Absicht, hat, einen Ausländerbeirat abzuschaffen“, wird diese Option als Damoklesschwert ihre Wirkung nicht verfehlen.

Warum haltet ihr die Verpflichtung, überall dort, wo kein Ausländerbeirat zustande kommt, eine Integrationskommission einzurichten, für falsch?

Gegen eine solche Regelung hätten wir nichts. Es geht um die Option, ihn auch dort, wo er zustande kommt und funktioniert, durch eine Kommission zu ersetzen. Eine solche Kommission ist nach § 72 der Hessischen Gemeindeordnung ein Organ der Gemeindevertretung aus Mitgliedern des Kommunalparlaments, die „falls dies tunlich erscheint“, durch „sachkundige Einwohner“ ergänzt werden kann (siehe Kasten). Mit einer Interessenvertretung der Migrantinnen und Migranten hat das nichts zu tun. Nach dem Gesetzentwurf soll die Kommission zur Hälfte aus „sachkundigen ausländischen Bürgerinnen und Bürger“ bestehen. Ansonsten reicht offensichtlich auch die Benennung von sozial engagierten Bio-Deutschen, die sich dann um unsere Integration kümmern. Der Gesetzentwurf spricht in der Überschrift ausdrücklich von der Verbesserung der „politischen Beteiligung“. Die politische Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern erfolgt in einer repräsentativen Demokratie durch gewählte, demokratisch legitimierte Gremien und nicht durch Kommissionen, deren Mitglieder durch andere Gremien beauftragt werden.

Ist dann nicht auch der Begriff „Ausländerbeirat“ irreführend?

Das stimmt, wir setzen uns schon lang dafür ein, dass dieser Begriff ersetzt wird. In unserem Konzept von 2014 schlagen wir den Begriff „Migrantenparlament“ vor. Damit greifen wir die Idee der „Jugendparlamente“ auf, die ebenfalls einer Gruppe eine Stimme verleihen sollen, die kein Wahlrecht hat.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir halten als agah weiter dagegen und freuen uns über jede Unterstützung…

… wie ihr sie beispielsweise vom DGB und von der GEW bekommen habt…

… ja, das freut uns. Wir führen in diesen Wochen mehrere Regionalkonferenzen durch, zu denen wir die Vertreterinnen und Vertreter in den kommunalen Parlamenten und aus der Landespolitik einladen. Und da gibt es auch ermutigende Signale. Damit meine ich nicht nur die Beschlüsse vieler Ausländerbeiräte, sondern auch die Gegenstimmen von der grünen Basis. So attestiert beispielsweise die grüne Fraktion in der Marburger Stadtverordnetenversammlung ihrer Landtagsfraktion, dass sie offensichtlich nur wenig über „die Bedeutung und Funktion der bestehenden Ausländerbeiräte“ weiß.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für eure Arbeit.­


Ausländerbeirat (§ 88 HGO)

(1) Der Ausländerbeirat vertritt die Interessen der ausländischen Einwohner der Gemeinde. Er berät die Organe der Gemeinde in allen Angelegenheiten, die ausländische Einwohner betreffen.

(2) Der Gemeindevorstand hat den Ausländerbeirat rechtzeitig über alle Angelegenheiten zu unterrichten, deren Kenntnis zur Erledigung seiner Aufgaben erforderlich ist. Der Ausländerbeirat hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die ausländische Einwohner betreffen. Der Ausländerbeirat ist in allen wichtigen Angelegenheiten, die ausländische Einwohner betreffen, zu hören. (…)

(3) Dem Ausländerbeirat sind die zur Erledigung seiner Aufgaben erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Kommissionen (§ 72 HGO)

(1) Der Gemeindevorstand kann zur dauernden Verwaltung oder Beaufsichtigung einzelner Geschäftsbereiche sowie zur Erledigung vorübergehender Aufträge Kommissionen bilden, die ihm unterstehen.

(2) Die Kommissionen bestehen aus dem Bürgermeister, weiteren Mitgliedern des Gemeindevorstands, Mitgliedern der Gemeindevertretung und, falls dies tunlich erscheint, aus sachkundigen Einwohnern. Die weiteren Mitglieder des Gemeindevorstands werden vom Gemeindevorstand, die Mitglieder der Gemeindevertretung und die sachkundigen Einwohner werden von der Gemeindevertretung gewählt, die sachkundigen Einwohner auf Vorschlag der am Geschäftsbereich der Kommission besonders interessierten Berufs- und anderen Vereinigungen oder sonstigen Einrichtungen. (…)

(3) Den Vorsitz in den Kommissionen führt der Bürgermeister oder ein von ihm bestimmter Beigeordneter.

Integrationskommission

(§ 89 neu, Gesetzentwurf)

Der Gesetzentwurf sieht in einem neuen Paragrafen 89 die Einrichtung von Integrationskommissionen vor:

Die Integrations-Kommission ist eine zur dauernden Verwaltung und Beaufsichtigung eines einzelnen Geschäftsbereichs eingesetzte Kommission im Sinne des § 72. Sie besteht mindestens zur Hälfte aus sachkundigen Einwohnern, die von der Gemeindevertretung auf Vorschlag der Interessenvertretungen der Migranten gewählt werden. Für den Fall, dass Wahlvorschläge nicht in ausreichender Zahl abgegeben werden, soll die Gemeindevertretung Vorschläge machen. (…) Die Hälfte der Gewählten soll weiblichen Geschlechts sein. Außerdem soll bei der Wahl nach Möglichkeit die Pluralität der ausländischen Einwohner im Sinne von § 84 Satz 1 berücksichtigt werden.

(2) Den Vorsitz der Integrations-Kommission führt der Bürgermeister gemeinsam mit einem von der Personengruppe der sachkundigen Einwohner gewählten Co-Vorsitzenden.

(3) Die Integrations-Kommission berät die Organe der Gemeinde in allen Angelegenheiten, die ausländische Einwohner betreffen. § 88 Abs. 2 gilt entsprechend.

(4) Die Kommission tritt mindestens viermal im Jahr zusammen und berichtet dem Gemeindevorstand und der Gemeindevertretung einmal im Jahr über den Stand der Integration der ausländischen Einwohner.

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news-589 Wed, 12 Feb 2020 12:33:52 +0100 „Aufgeklärt statt autonom“ https://www.gew-nordhessen.de/home/details/589-aufgeklaert-statt-autonom/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a5c2d5b193ef3ede5f2c155b7f4f7dbf Gutachten im Auftrag der GEW Hessen zeigt erhebliche Mängel in Ausstellung zur Extremismusprävention an Schulen auf Pressemitteilung GEW Hessen 12.2.2020 Die Ausstellung „Aufgeklärt statt autonom“, die im Herbst 2019 an alle hessischen Schulen mit einer neunten und zehnten Jahrgangsstufe verschickt wurde, enthält gravierende fachliche und fachdidaktische Mängel. Das ist das zentrale Ergebnis einer wissenschaftlichen Expertise, welche die GEW Hessen bei Dr. Christoph Bauer und Dr. Martina Tschirner in Auftrag gegeben hat.

Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen, fordert nun alle Schulen auf, diese Ausstellung nicht für den Unterricht zu verwenden: „Dass unsere Demokratie heutzutage von rechts gefährdet wird, kann inzwischen niemand mit politischem Urteilsvermögen ernsthaft bezweifeln. Diese Gefahr ist nur eines der vielen drängenden Themen, denen sich die politische Bildung an Schulen stellen muss. Die Plakatreihe ‚Aufgeklärt statt autonom‘ setzt nicht nur einen falschen inhaltlichen Schwerpunkt, sie weist darüber hinaus auch schwerwiegende fachliche Mängel auf. Wir danken Martina Tschirner und Christoph Bauer dafür, dass sie diese in einer kritischen Überprüfung nun fundiert aufgezeigt haben. Unsere von Anfang an bestehende Skepsis wird von diesem Gutachten voll und ganz bestätigt.“

Die Plakatreihe setzt sich aus zwölf Plakaten zusammen, die unterschiedliche Aspekte des Themas „Linksextremismus“ oberflächlich behandeln. Hinzu kommen begleitende Arbeitsmaterialien für den Einsatz im Unterricht. Sie wurde im Auftrag des beim Innenministerium angesiedelten Hessischen Kompetenzzentrums gegen Extremismus von der eng mit der FDP verbundenen Eduversum GmbH erstellt. Im November 2019 wurden diese Materialien allen weiterführenden Schulen in Hessen unaufgefordert zugesandt. Das nun vorgelegte Gutachten problematisiert insbesondere die Orientierung an dem wissenschaftlich hoch strittigen Extremismuskonzept, welches auf eine Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus hinausläuft. Darüber hinaus werde die Ausstellung den anerkannten Standards der politischen Bildung, wie dem so genannten „Kontroversitätsgebot“, nicht gerecht. Diesem zufolge hätte beispielsweise ein politisch und wissenschaftlich strittiger Ansatz wie die Extremismustheorie auch als kontrovers dargestellt werden müssen. Dies sei aber nicht der Fall.

Die Autorin und der Autor kommen aufgrund ihrer Analyse zu dem folgenden Fazit: „Das zur Bewertung stehende Material zeigt sich eindeutig als wissenschaftlich, pädagogisch und didaktisch nicht haltbar. Es ist vielmehr Ausdruck einer längst überholt geglaubten politischen Bildung, die mit Affirmation und Einseitigkeit arbeitet und auf sie abzielt. Von kritischer Reflexion, eigenständigem Urteil und Wissenschaftsorientierung ist hier nicht nur keine Spur, dieses Defizit wird sogar durch vermeintliche Objektivität und Lebensweltbezüge aktiv verschleiert. Das Material ist aus unserer Sicht unverzüglich aus den Schulen zu entfernen.“

Birgit Koch fordert aus diesem Anlass entsprechende Konsequenzen: „Diese Materialien, die nach unserem Wissen bislang zum Glück auf wenige Resonanz gestoßen sind, sollten nun flächendeckend in die Mülltonnen entsorgt werden. Für die Zukunft wünschen wir uns vom Land Hessen eine andere Prioritätensetzung in der Präventionsarbeit. Außerdem stellt sich einmal mehr die Frage, wie die Qualität von Unterrichtsmaterialien gesichert werden kann, die ergänzend zu den zugelassenen Schulbüchern zum Einsatz kommen. Die Kolleginnen und Kollegen müssen sich darauf verlassen können, dass an die Schulen adressierte Materialien den fachdidaktischen und wissenschaftlichen Ansprüchen genügen.“

Dr. Christoph Bauer ist als Lehrer an einem Frankfurter Gymnasium tätig, Dr. Martina Tschirner lehrt an der Professur für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt. Beide engagieren sich im Vorstand des Landesverbands Hessen derDeutschen Vereinigung für Politische Bildung e.V. (DVPB).

Gutachten zum Download

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news-588 Mon, 10 Feb 2020 15:26:01 +0100 Kein Pakt mit Faschist*innen – niemals und nirgendwo! https://www.gew-nordhessen.de/home/details/588-kein-pakt-mit-faschist-innen-niemals-und-nirgendwo/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0f8f4cfbfaf59c939d43f8070a85dfa8 Aufruf des Bündnisses #nichtmituns Demo 15. Februar 2020 | Erfurt 13 Uhr | Domplatz Der 5. Februar 2020 markiert einen Tabubruch. CDU und FDP haben gemeinsam mit der extrem rechten AfD in Thüringen einen Ministerpräsidenten gewählt – allen vorherigen Versprechen zum Trotz. Auch nach Kemmerichs Zurückrudern ist klar: Die Brandmauer gegen die Faschist*innen hat einen tiefen Riss. Innerhalb von FDP und CDU gibt es die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der AfD.

Wir sind zutiefst empört. Die Konsequenz für alle Demokrat*innen muss sein: Mit der AfD darf es keine Kooperation geben – nicht im Bund, nicht in den Ländern und nicht auf kommunaler Ebene!

Wer mit Faschist*innen paktiert, hat die ganze solidarische Gesellschaft gegen sich! Wir werden unseren Protest lautstark zum Ausdruck bringen. Wir alle streiten tagtäglich:

  •  für Demokratie und gesellschaftlichen Antifaschismus!
  • für Arbeitnehmer*innenrechte, soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit!
  • gegen Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus!
  • gegen jede Zusammenarbeit mit der AfD!

Wir rufen bundesweit dazu auf, am Samstag, den 15. Februar in Erfurt gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen. Am selben Tag stellen sich unsere Freund*innen dem Naziaufmarsch in Dresden entgegen.

Unser Antifaschismus ist #unteilbar!

nichtmituns - Anmeldung für Busse nach Erfurt am 15. Februar 2020

Hinweis: Abfahrtszeiten finden sich bei den Abfahrtsorten | Rückfahrt aus Erfurt ist für ca. 17 Uhr geplant

Ja, ich fahre mit. Anmelden über Homepage des DGB Hessen-Thüringen

Weitere Informationen unteilbar.org

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news-586 Fri, 07 Feb 2020 09:04:59 +0100 In Hessen wie in Thüringen: Kein Fußbreit den Faschisten! https://www.gew-nordhessen.de/home/details/586-in-hessen-wie-in-thueringen-kein-fussbreit-den-faschisten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=264f50a7e0772d7b899ea3f5dff14427 Offener Brief an die GEW-Kolleg*innen in Thüringen Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Fassungslosigkeit haben wir gestern die Ereignisse rund um die Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen wahrgenommen. Der vom Faschisten Höcke geführten Thüringer AfD ist es mit einem billigen Verfahrenstrick, praktisch jedoch in Kooperation mit dem sog. „bürgerlichen Lager“ aus CDU und FDP gelungen, einen von ihren Stimmen abhängigen Ministerpräsidenten zu wählen.

Noch in der vergangenen Woche tönten die letztgenannten laut anlässlich des Gedenkens an den Holocaust. Nun ist jedoch endgültig klar geworden, dass in Fragen der Ablehnung der Zusammenarbeit mit völkisch-nationalen Kräften auf CDU und FDP keinerlei Verlass ist.

Liebe Kolleginnen und Kollegen – aus vielen Berichten und aus persönlichen Gesprächen wissen wir um die schwierige Situation, die bereits jetzt viele von Euch zu gewärtigen haben, die Ihr Euch im Bildungsbereich – sei es in der KiTa, an Schulen oder auch an den Hochschulen- für Demokratie, Grund- und Menschenrechte, gleiche Chancen für alle, für Vielfalt und Gemeinschaft einsetzt. Wir wissen um die Angriffe auf Euch aus dem erstarkenden rechten Rand und wir wissen, dass diese Situation vor dem Hintergrund des gestrigen Tages sich noch verschärfen wird.

In dieser Situation seid Ihr jedoch nicht allein. Gemäß dem Beschluss des Landesvorstandes der GEW Hessen vom 30. November 2017 „Der Rechten und ihrem Populismus entschieden entgegentreten!“ bekräftigen wir: „Die GEW tritt für Demokratie, Sozial- und Rechtsstaatlichkeit sowie unveräußerliche Menschenrechte ein (§ 6.4. GEW-Satzung). Hetzpropaganda ist keine Meinungsäußerung – sie ist eine Form der Gewalt. Das öffentliche Auftreten für diskriminierende, rassistische, sexistische, frauen-, homo-, bi-, trans-, interfeindliche Einstellungen und Handlungen widerspricht den Grundwerten der GEW und steht den Prinzipien der GEW-Satzung entgegen.“

In Hessen wie in Thüringen: Kein Fußbreit den Faschisten!

Wir stehen solidarisch an Eurer Seite – gemeinsam für eine offene, freie und friedliche Gesellschaft!

Birgit Koch, Maike Wiedwald, Karola Stötzel und Tony C. Schwarz


Offener Brief

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news-585 Thu, 06 Feb 2020 13:20:07 +0100 Lohfelden: Kundgebung gegen den AfD-Neujahrsempfang, Protest gegen den Tabubruch in Thüringen https://www.gew-nordhessen.de/home/details/585-lohfelden-kundgebung-gegen-den-afd-neujahrsempfang-protest-gegen-den-tabubruch-in-thueringen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e946f95a3badb50db4f08f22b50d5322 Termin: 08.02.2020, 13 | Lohfelden, Kreuzung Crumbacher Straße/Max-Planck-Straße Veranstalter: AStA Uni Kassel, weitere Gruppen aus dem Kasseler Bündnis gegen Rechts Wer sich von rechtsextremen Kräften wählen lässt, hat politisch total versagt


Im Thüringer Landtag in Erfurt ist am 5. Februar Thomas Kemmerich zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurden. Dies faktisch mit den Stimmen der Fraktion der AfD. Dieser Vorgang, der zwar eine demokratische Wahl war, ist dennoch ein völlig inakzeptables Machtmanöver. Wer sich mit den Stimmen der rechtsextremen AfD im Thüringer Landtag zum Ministerpräsidenten wählen lässt, hat nicht nur seinen politischen Kompass endgültig verloren! Der begeht auch einen wahrlich gefährlich Tabubruch.
Sich von Faschisten ins Amt wählen zu lassen, ist ein Schlag ins Gesicht all deren, die sich seit Jahren gegen Rechtsextremismus und Rassismus, gegen rechte Gewalt und tödliche Übergriffe, gegen Hass und Hetze im Netz, gegen rechte Netzwerke engagieren. Gegen die Zivilgesellschaft, gegen ein Leben in Vielfalt und demokratische Überzeugungen. Sich von Faschisten wählen zu lassen, macht jedes Gefasel von Brandmauern lächerlich. Und bedroht vor allem die, gegen die sich die völkische Rhetorik der AfD richtet.

Kassel und Lohfeldel bleiben bunt

AStA Uni Kassel

Am Samstag, 8. Februar trifft sich die AfD ab 14.oo Uhr zu ihrem Neujahrsempfang im Glashaus Kassel. Dieser Ort, also Lohfelden, ist nicht zufällig gewählt, sondern eine erneute Provokation. Im Jahr 2015 wurde hier eine Einrichtung zur Erstaufnahme für Geflüchtete eröffne. Der damalige Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke trat in dem Zusammenhang auch öffentlich auf.
Bekannt ist, dass die mutmaßlichen Täter, die den Mord an Dr. Walter Lübcke verübten, auf Kundgebungen mit klar rechtsextremen Ausschreitungen (wie im September 2018 in Chemnitz) zugegen waren, im Netz weiter hetzen und auch für die AfD aktiv sind. Dies und der politische Duktus der AfD – also Rassismus, Sexismus, Homophobie und Demokratiefeindlichkeit – bewegt ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis am Samstag ab 13.oo Uhr zu demonstrieren.

Denn: Kassel und Lohfelden bleiben bunt!

Der Kreisverband Kassel des DGB unterstützt diese Kundgebung und ruft mit dazu auf.

Kassel und Lohfelden bleiben bunt

AStA Uni Kassel

Statement des DGB-Kreisverbands Kassel zur Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen - Aufruf zur Kundgebung (PDF, 559 kB)

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news-584 Thu, 06 Feb 2020 13:09:40 +0100 Zoff um Ticketpreise für Kitagruppen https://www.gew-nordhessen.de/home/details/584-zoff-um-ticketpreise-fuer-kitagruppen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0b4b2566f395ba06f296792a3d8fd5a7 Pressemitteilung Junge GEW Nordhessen 06.02.2020 In Kassel erhitzen Ticketpreise für Kindergruppen die Gemüter: Während die KVG an ihrer Preispolitik festhält, fordert die Junge-GEW kostenfreie Fahrt für alle Kinder.

Kinder unter sechs Jahren fahren bei der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) kostenfrei mit, zumindest so lange sie nicht mit ihrer Kindergartengruppe unterwegs sind. Denn ab einer Gruppengröße von fünf Personen verlangt die KVG das auch Kinder unter sechs Jahren zahlen müssen.

„Diese Ungleichbehandlung von Kindern unter sechs Jahren bedeuten für Eltern und Kindergartengruppen erhebliche Mehrkosten. Insbesondere Gruppen, die wöchentlich Ausflüge in den Wald oder Museumsbesuche unternehmen, werden so gezwungen Kindergartenbeiträge zu erhöhen oder alternativ auf diese wertvollen und lernfördernden Ausflüge zu verzichten.“ sagte Björn Bening, Co-Vorsitzender der Jungen GEW Nordhessen.

Auf Anfrage, weshalb unter sechsjährige Kinder kostenfrei mitfahren können, während eine Gruppe unter sechsjähriger Kindergartenkindern zahlen muss, erhielt die Gewerkschaft Erziehung- und Wissenschaft Nordhessen seitens der KVG keine aussagekräftige Stellungnahme.  

Bening fordert: „Wir, als Junge GEW Nordhessen hoffen auf eine Überarbeitung der Ticketpreise zugunsten der Kinder. Nicht alle Eltern können sich ein zusätzliches Be­för­de­rungs­ent­gelt leisten. Die KVG muss von ihrer Preispolitik abrücken, ansonsten verstärkt sie soziale Ungleichheit zugunsten von Profitgier.“

Kontakt:
Björn Bening
bjoern.bening@gew-nordhessen.de
01627846833

 

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news-583 Mon, 03 Feb 2020 13:16:39 +0100 Überschuss im Landeshaushalt für Bildung verwenden! https://www.gew-nordhessen.de/home/details/583-ueberschuss-im-landeshaushalt-fuer-bildung-verwenden/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4547e412bad1bfff7dc39a9214870a0f Pressemitteilung GEW Hessen 3.2.2020 GEW Hessen kritisiert hohen Überschuss von 1,5 Milliarden Euro im Landeshaushalt und fordert, endlich mehr Geld für Bildung bereit zu stellen.

Die GEW Hessen spricht sich angesichts eines Plus von 1,5 Milliarden Euro im Haushalt des Jahres 2019 für höhere Bildungsausgaben des Landes aus.

Dazu sagte die Vorsitzende der GEW Hessen, Birgit Koch: „In der Mittelfristigen Finanzplanung vom Herbst 2019 geht Finanzminister Schäfer noch von einem positiven Finanzierungssaldo in Höhe von rund 150 Millionen Euro aus. Und jetzt beträgt dieser Wert tatsächlich das Zehnfache. Und uns wird von CDU und GRÜNEN immer wieder erzählt, dass nicht mehr Geld für die Bildung da sei. Es wäre besser gewesen, das Land hätte die 1,5 Milliarden Euro den Kommunen für die Instandhaltung ihrer maroden Schulen zur Verfügung gestellt und für eine Bezahlung von Grundschullehrkräften nach A13 verwandt.“

Überschüsse in Höhe von gut fünf Prozent der Landesausgaben, so Koch, seien gerade wegen der Schuldenbremse nicht zu begründen: „Aufgrund der Schuldenbremse wird sich die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung, die sich nicht am absoluten Schuldenstand, sondern an der Entwicklung der Schuldenstandsquote (Verhältnis von Schuldenstand zum Bruttoinlandsprodukt) bemisst, automatisch verbessern. Und das Land Hessen hat in der jüngeren Vergangenheit bereits seine Schuldenstandsquote deutlich reduziert. Einen Abbau der absoluten Staatsverschuldung ist vollkommen unsinnig. Wir brauchen in Hessen ein vernünftig ausgestattetes und finanziertes Bildungssystem. Und was wir nicht brauchen, sind exorbitante Überschüsse im Landeshaushalt, während in den Kitas, den Schulen und den Hochschulen das Personal fehlt und in den Bildungseinrichtungen der Putz von der Decke fällt!“

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news-530 Mon, 03 Feb 2020 13:16:00 +0100 Grundschulprofession verstehen und aufwerten https://www.gew-nordhessen.de/home/details/530-grundschulprofession-verstehen-und-aufwerten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aafbb5c462c56a4b9e2c354e5131db74 Fachtagung am 4.2.2020 in Frankfurt Dienstag, 4. Februar 2020 | 9.30 bis 16.30 Uhr | DGB-Haus Frankfurt | Wilhelm-Leuschner-Straße 69–77

Mit

Prof. Dr. Hans Brügelmann plädiert am Vormittag zur Situation der Grundschule heute für eine individualisierte Grundschuldidaktik.  

Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik, PH Ludwigsburg, nimmt am Nachmittag in ihrem Vortrag die Defizitorientierung der Schule in den Blick.

Tagungsablauf

 9.30–10.00 Uhr

Ankommen bei Kaffee und gemeinsamen Austausch

10.00 bis 10.15 Uhr

 Begrüßung der Fachtagung: Grundschulprofession verstehen und aufwerten, Karola Stötzel, stellv. Landesvorsitzende GEW Hessen

10.15 bis 11.30 Uhr

 Grundschuldidaktik als Förderpädagogik: Individualisierung von unten statt Differenzierung von oben | Vortrag Prof. Dr. Hans Brügelmann

11.30 bis 11.45 Uhr Kaffeepause

11.45 bis 13.00 Uhr

Zusammenkommen zum Erfahrungsaustausch zu verschiedenen Aspekten unserer Profession in drei Foren

13.00 bis 13.45 Uhr Mittagspause

13.45 bis 15.00

Diversitätsorientierung in der Gestaltung von Bildungsangeboten für alle – die Defizitorientierung in der Sonderpädagogik überwinden | Vortrag  Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik    

15.00 bis 16.30

 Abschlussplenum  in der Innen-Außenkreis-Runde mit allen Beteiligten

Die Akkreditierung wurde beantragt.

Anmeldung bis 20. Januar 2020 per E-Mail

geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de

Flyer

Fotos: unsplash.com, pixabay.com und GEW Hessen

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