GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Thu, 21 Nov 2019 11:13:52 +0100 Thu, 21 Nov 2019 11:13:52 +0100 TYPO3 EXT:news news-515 Wed, 20 Nov 2019 11:06:24 +0100 Das „Gute-Kita-Gesetz“ https://www.gew-nordhessen.de/home/details/515-das-gute-kita-gesetz/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=59090f43ff6a4c4b0170a8be248d6caa GEW Hessen kritisiert fehlende Finanzierung durch das Land Pressemitteilung 20.11.2019 Die GEW Hessen hat sich anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung zum „Gute-Kita-Gesetz“ enttäuscht geäußert.

Dazu sagte Karola Stötzel, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen,heute in Frankfurt: „Viele Kommunen und auch die Kommunalen Spitzenverbände haben sich ja schon im Vorfeld mit deutlicher Kritik an der Finanzierung des ‚Gute-Kita-Gesetzes‘ zu Wort gemeldet. Dem können wir nur zustimmen. Das Land finanziert mit originär kommunalen Mitteln seinen Anteil, denn es leitet über das so genannte ‚Starke Heimat Hessen-Gesetz‘ einen Teil der von den Kommunen erhobene Gewerbesteuer in die Finanzierung des ‚Gute-Kita-Gesetzes‘ um. Dies ist als Eingriff in das Kommunale Selbstverwaltungsrecht zu interpretieren, das immerhin im Grundgesetz und auch in der Hessischen Verfassung verankert ist.“

Es sei mehr als enttäuschend, so Stötzel weiter, dass die Landesregierung nicht einen Euro aus Landesmitteln für die Kitas zur Verfügung stelle. Die Kommunen seien auf jeden Euro angewiesen: „Nach Berechnungen, die akzeptable Personalschlüssel zu Grunde legen, fehlen in Hessen zwischen 9.000 und 10.000 Erzieherinnen und Erzieher. Einen Finanzierungsvorschlag hätten wir im Übrigen auch: Das Land könnte auf die Tilgung von Schulden in Höhe von 100 Millionen Euro verzichten und das Geld stattdessen den Kommunen für zusätzliches Personal zur Verfügung stellen. Das wäre im Übrigen auch generationengerecht!“

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Aktuelles
news-513 Fri, 15 Nov 2019 10:27:00 +0100 Eindrucksvolle Kundgebung "A 13 für alle" in Kassel https://www.gew-nordhessen.de/home/details/513-eindrucksvolle-kundgebung-a-13-fuer-alle-in-kassel/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=69ec4dac8fe2db46bac0a7abfcfedfb5 Grundschullehrer*innen demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung Zum fünften Mal machten am heutigen 13. November 2019 Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer hessenweit  auf ihre Arbeitsbelastungen, aber auch auf ihre Gehälter aufmerksam. Aufgerufen hatte die GEW Hessen. Denn: In jedem Jahr ist der 13. November derjenige Tag, an dem die Bezahlung der Grundschullehrkräfte im Vergleich zu allen anderen Lehrämtern in Hessen endet!  

Auch in Kassel kamen zahlreiche Grundschullehrerinnen und -lehrer dem Aufruf der GEW nach und demonstrierten auf dem Opernplatz. "Es reicht", rief Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen, "A13 ist die gerechte Bezahlung für das, was Grundschullehrer und Grundschullehrerinnen tagtäglich leisten. Grundschullehrkräfte in Hessen haben mit 28,5 Stunden die höchste Unterrichtsverpflichtung in Deutschland und sie haben rund 500 Euro monatlich weniger Gehalt als Lehrkräfte an anderen Schulen. Die Gleichung: „kleine Kinder-kleines Geld“ ist falsch und sie ist ungerecht." Vor fünf Jahren habe die GEW Hessen mit der Kampagne „A13 für alle“ begonnen, inzwischen gebe es diese Kampagne bundesweit, betonte Koch: "Und es gibt Erfolge. Sieben Bundesländer bezahlen bereits oder werden in naher Zukunft den Lehrerinnen und Lehrern an den Grundschulen A13 zahlen. Wir sagen der hessischen Landesregierung, wir sagen der CDU und den Grünen in Hessen auch in diesem Jahr: Bewegt euch! Wir lassen nicht locker! Eine gerechte Bezahlung mit A13 würde den Landeshaushalt circa 70 Millionen Euro kosten. Das ist für den Landeshaushalt ein Klacks. Das Ausgabenvolumen beläuft sich auf 27 Milliarden Euro. Es handelt sich also um 0,3% des Gesamtvolumens."

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Aktuelles
news-514 Sun, 10 Nov 2019 08:34:59 +0100 Veranstaltungshinweis https://www.gew-nordhessen.de/home/details/514-veranstaltungshinweis/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d54456cb73a72065497a8c73936277af Themen: Das neue Hessische Verfassungsschutzgesetz und die Verschärfung des Hessischen Polizeigesetzes sowie Verfassungsschutz und NSU-Komplex: Das neue Hessische Verfassungsschutzgesetz und die Verschärfung des Hessischen Polizeigesetzes

Franz-Josef Hanke ist Bürgerrechtler und Journalist. Vorsitzender der Humanistischen
Union Marburg und des Arbeitskreises Barrierefreies Internet. Jahrelang war er in verschiedenen
Funktionen bei der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di aktiv.
Verfassungsschutz

NSU-Komplex:


Serdar Kazak, Initiative 6. April. Am 06. April 2006 wurde Halit Yozgat in Kassel aus
rassistischen Gründen ermordet. Vor diesem Hintergrund entstand die Initiative 6. April in
Kassel. Gemeinsames Anliegen aller Beteiligten ist die Auseinandersetzung mit den NSUMorden,
ihren Voraussetzungen und Folgen.


Freitag, 22. November 2019 um 19:00 Uhr

im Café Buch-Oase:| Germaniastr. 14 | 34119 Kassel

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Aktuelles
news-512 Mon, 04 Nov 2019 10:25:04 +0100 Personalratswahlen https://www.gew-nordhessen.de/home/details/512-personalratswahlen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7f6350f7c16fa8a500248e9c1d496926 Neuwahl im Schulbereich am 12. und 13. Mai 2020 Die Vorbereitungen beginnen jetzt Im Mai 2020 werden nach dem Ende einer vierjährigen Amtszeit alle Personalräte an den Dienststellen des Landes Hessen neu gewählt. Für den Schulbereich finden die Wahlen am 12. und 13. Mai statt. Alle Lehrerinnen und Lehrer und Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen wählen die örtlichen Personalräte an den Schulen und Studienseminaren,
die Gesamtpersonalräte der Lehrerinnen und Lehrer an den 15 Staatlichen Schulämtern (GPRLL) und den Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer (HPRLL) beim Hessischen Kultusministerium.

Schulpersonalräte: Aktiv vor Ort

In Hessen bildet jede Schule eine eigene Dienststelle nach dem Hessischen Personalvertretungsgesetz (HPVG). Dies sichert eine unmittelbare Vertretung der Interessen der Beschäftigten vor Ort.

Die Zahl der Mitglieder des Personalrats richtet sich nach der Zahl der Wahlberechtigten. An kleinen Schulen mit bis zu 15 Wahlberechtigten besteht der Personalrat nur aus einer Person, bei mehr als 15 Wahlberechtigten sind es drei Kolleginnen und Kollegen, bei mehr als 60 hat der Personalrat fünf Mitglieder. Die GEW unterstützt die Arbeit der Personalräte durch regelmäßige Treffen, Schulungen und Fortbildungen und vielfältige Informationen.

Die betriebliche Mitbestimmung ist für die GEW zusammen mit der gewerkschaftlichen Interessenvertretung vor Ort eine wichtige Grundlage für eine wirksame Mitbestimmung. Auch die HLZ wird in den nächsten Ausgaben regelmäßig über die Vorbereitung der Personalratswahlen informieren. Nach der Wahl werden in allen Regionen Schulungsveranstaltungen für neu gewählte Personalräte angeboten.

Auf Landesebene und in allen Gesamtpersonalräten ist die GEW deutlich die stärkste Kraft. Diese Ergebnisse gilt es auch bei der Personalratswahl 2020 zu sichern, denn sie gewährleisten die wichtige Vernetzung der Personalratsarbeit auf den verschiedenen Ebenen und eine kompetente Unterstützung für die Personalratsarbeit vor Ort.

Wer hat jetzt was zu tun?

In diesen Tagen beginnen an allen Schulen die Vorarbeiten zur Durchführung der Personalratsarbeit: Der Hauptwahlvorstand zur Durchführung der Wahl des HPRLL und die Gesamtwahlvorstände in den 15 Staatlichen Schulämtern haben sich konstituiert und ihre Arbeit aufgenommen.

Die Schulpersonalräte müssen jetzt  einen Wahlvorstand mit mindestens drei Mitgliedern benennen. davon ein Mitglied als Vorsitzenden oder Vorsitzende. Diese Benennung muss spätestens bis zu den Weihnachtsferien erfolgen. Den Namen des oder der Vorsitzenden muss man im Sekretariat der Schule bekannt machen, damit die Post für den Wahlvorstand schnell zugestellt werden kann. Mitglieder des Wahlvorstands können auch für den Personalrat kandidieren. Wenn es an einer Schule derzeit keinen Personalrat gibt, muss der Wahlvorstand von einer Personalversammlung benannt werden.

Wie bei jeder Wahl des Personalrats werden nicht alle Kolleginnen und Kollegen, die das Amt bisher ausgeübt haben, erneut kandidieren. Die Gespräche, wer den Staffelstab übernehmen kann, können nicht früh genug beginnen. Mitte November geht allen Schulen das Wahlhandbuch der GEW zu, das an die Vorsitzenden der Wahlvorstände weitergegeben werden muss. Es enthält alle wichtigen Termine und Informationen zur Durchführung der Wahlen.

Die GEW führt in allen Regionen Schulungen für örtliche Wahlvorstände durch www.gew-prwahl2020.de. Über die Kandidatinnen und Kandidaten der GEW für die Wahl der Hauptpersonalräte entscheidet eine Landesdelegiertenversammlung am 21. November 2019 im Bürgerhaus Bornheim in Frankfurt.

Nach den Weihnachtsferien gehen die Wahlvorbereitungen in die heiße Phase. Die örtlichen Wahlvorstände erstellen die Liste der Wahlberechtigten. Sie entscheidet über die Größe des Personalrats und die Zahl der Sitze für Beamte und Angestellte und für Frauen und Männer. In vielen Schulen findet eine Vorabstimmung statt, damit Beamtinnen, Beamte und Angestellte die Mitglieder des Personalrats auf einer gemeinsamen Liste wählen (gemeinsame Wahl).

Informationen zur Vorbereitung der Wahl, den offiziellen Terminplan und alle regionalen und landesweiten Veranstaltungen findet man ab Mitte November auf der Homepage www.gew-prwahl2020.de.

Bildungsverwaltung und Hochschulen

Auch in der Bildungsverwaltung und an den Hochschulen werden im Mai neue Personalräte gewählt. Die Wahltermine standen bei Redaktionsschluss dieser HLZ noch nicht fest. Die Beschäftigten der Staatlichen Schulämter und der Lehrkräfteakademie wählen dann den Hauptpersonalrat beim Hessischen Kultusministerium (HPR-Kultus). Der Hauptpersonalrat beim Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HPR-WuK) wird von den Beschäftigten der Hochschulen des Landes gewählt.

Personalratswahlen: Die Vorbereitungen beginnen JETZT!

Schulpersonalräte (ÖPR)

benennen ab sofort, spätestens bis zum 20.12.2019 einen örtlichen Wahlvorstand.

bekommen Mitte November das Wahlhandbuch der GEW und geben es an den Wahlvorstand weiter.

Örtliche Wahlvorstände
in den Schulen

(ÖWV)

teilen dem Schulsekretariat und dem Gesamtwahlvorstand den Namen und die Adresse der/des Vorsitzenden mit.

erstellen bis Ende Januar die Liste der Wahlberechtigten und ermitteln auf dieser Grundlage die Größe und Zusammensetzung des Personalrats (Beamte/Angestellte, Frauen/Männer). 

Detaillierte Infos ab Mitte November im Wahlhandbuch der GEW und ab sofort unter www.gew-prwahl2020.de

 

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Hochschule Aktuelles
news-481 Wed, 30 Oct 2019 16:30:00 +0100 Politische Bildung an Schulen stärken! https://www.gew-nordhessen.de/home/details/481-politische-bildung-an-schulen-staerken/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f4168101c5930a3f08366f92564baac2 Fachtagungen am Donnerstag, 31.10. und Freitag, 01.11. Auftrag der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zur Übernahme staatsbürgerlicher Verantwortung zu befähigen. Sie sollen durch individuelles Handeln und durch die Wahrnehmung gemeinsamer Interessen mit anderen zur demokratischen Gestaltung des Staates und zu einer gerechten und freien Gesellschaft beitragen. Diesen hohen Anspruch formuliert das Hessische Schulgesetz als Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule. Gleichwohl haben die Fächer der politischen Bildung in den letzten Jahren bildungspolitisch eher ein Schattendasein geführt. Vorhandene Ressentiments werden mittlerweile von rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Gruppen und Parteien immer vehementer aufgegriffen, verstärkt und gezielt geschürt. Aber auch die akuten globalen Krisen – von abbrennenden Regenwäldern am Amazonas bis zur (Wieder)Aufrüstung mit Nuklearwaffen – zeigen den Bedarf für eine fundierte politische Bildung. Unterdessen haben die Schülerinnen und Schüler mit ihrem nachdrücklichen Engagement für den Klimaschutz aufgezeigt, dass wir es keineswegs mit einer „politikverdrossenen“ Generation zu tun haben. Mit dieser Fachtagung will die GEW Hessen diskutieren, welchen Herausforderungen sich politische Bildung heute stellen muss und einen Beitrag zu deren Stärkung leisten.

Vorgesehener Ablauf, 31. Oktober, Frankfurt

  • 15.30 Uhr    Anmeldung, Ankommen
  • 16.00 Uhr    Begrüßung | Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • 16.15 Uhr    Vortrag und Diskussion: Politische Bildung in Zeiten globaler Verwerfungen 
                        Prof. Dr. Bernd Overwien, Universität Kassel
  • 17.15 Uhr    AG 1 „Die Zukunft tanzt im Heute“.
                        Ein wenig Theorie und viel Praxis Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
                        Michael Schlecht, Umweltlernen in Frankfurt am Main e.V.
                        AG 2 PoWi auf der Höhe der politisch-ökonomischen Probleme
                        Herbert Storn, ehem. Berufsschullehrer, Autor
                        AG 3 Politische Bildung als integriertes Fach
                        Prof. Dr. Wolfgang Sander, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 18.45 Uhr    Zusammenfassung und Ausblick
                        Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • 19.00 Uhr    Ende der Veranstaltung

Vorgesehener Ablauf, 1. November, Kassel

  • 15.30 Uhr     Anmeldung, Ankommen
  • 16.00 Uhr    Begrüßung | Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
  • 16.15 Uhr    Vortrag und Diskussion: Politische Bildung in Zeiten der Krise
                        Prof. Dr. David Salomon, Universität Hildesheim
  • 17.15 Uhr    AG 1 Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen
                        Konzepte und praktische Beispiele
                        Dr. Claudia Wucherpfennig, Umweltlernen in Frankfurt  e.V., Goethe-Universität Frankfurt
                        AG 2 Herausforderung Rechtspopulismus 
                        Möglichkeiten der kritischen Auseinandersetzung im Politikunterricht
                        Dr. Andreas Füchter, Studienseminar für Gymnasien Heppenheim
                        AG 3 Politische Bildung als integriertes Fach
                        Prof. Dr. Wolfgang Sander, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 18.45 Uhr    Zusammenfassung und Ausblick | Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
  • 19.00 Uhr    Ende der Veranstaltung

Organisatorisches

Zielgruppe
Lehrerinnen und Lehrer, Studierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, Interessierte

Tagungsgebühr
10 Euro / 5 Euro für GEW-Mitglieder
Ermäßigt (Studierende und LiV): 5 Euro / 0 Euro für GEW-Mitglieder

Anmeldungen bis 28. Oktober 2019
Bitte Namen, Tag und Ort sowie ggf. Ermäßigung angeben.
E-Mail: geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de
Fax: 069-971293-93

Akkreditierung
Die Anerkennung als Fachtagung ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie beantragt.

Anfahrt Gewerkschaftshaus Frankfurt
Mit dem öffentlichen Personennahverkehr: Das Gewerkschaftshaus ist ab Frankfurt Hauptbahnhof in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.
Mit dem PKW: Kostenpflichtiges Parken ist u.a. möglich im Parkhaus Hotel Intercontinental APCOA, Wilhelm-Leuschner-Straße 43 oder im Parkhaus Baseler Platz, Gutleutsraße 89.

Anfahrt Haus der Kirche Kassel
Mit dem öffentlichen Personennahverkehr: Ab Bahnhof Wilhelmshöhe mit der Straßenbahn der Linie 1 bis zur Haltestelle Hessischer Rundfunk
Mit dem PKW: Anfahrt zum kostenfreien Parkdeck am Haus der Kirche über die Seitenstraße An der Insel 1

Flyer

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Hochschule Aktuelles
news-508 Wed, 30 Oct 2019 10:10:00 +0100 „Wir fordern eine Erklärung!“ https://www.gew-nordhessen.de/home/details/508-wir-fordern-eine-erklaerung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=841781c5104def2d798302709b4c524a Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hessen entsetzt über die Bayreuther Erklärung der Universitäts-Kanzlerinnen und -Kanzler Die Initiative für gute Arbeit an hessischen Hochschulen, ein Zusammenschluss von Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeitern sowie Promovierenden, ist über die jüngste Bayreuther Erklärung der Kanzlerinnen und Kanzler deutscher Universitäten empört. Sie fordert in einem offenen Brief an die hessischen Universitäten, dass ihre Hochschulleitungen zur Bayreuther Erklärung universitätsöffentlich Stellung beziehen. Zudem soll in den Gremien über die Einrichtung zusätzlicher Dauerstellen diskutiert werden. Das wissenschaftliche Personal ist mehr als „Nachwuchs“, sondern wesentlicher Träger von Forschung und Lehre. Die Bayreuther Erklärung hat das bestehende Befristungsunwesen an den Hochschulen verteidigt und damit die Debatte über akademische Karrierewege neu angeheizt.

Für die Initiative kritisiert Dr. Simone Claar, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel: „Diese Stellungnahme der Kanzlerinnen und Kanzler ist nicht nur unsachlich, sondern zum jetzigen Zeitpunkt auch völlig unangemessen. Wir sind schockiert über den Duktus, in dem berechtigte Interessen der Mitarbeitenden hier wahrgenommen werden.“ Die Kanzlerinnen und Kanzler hatten in ihrer Erklärung behauptet, durch umfangreiche Entfristungen werde der Ausbildungsauftrag der Hochschule unterlaufen. „Niemand fordert die Entfristung aller Beschäftigten, sondern lediglich die notwendige Korrektur einer aus dem Ruder gelaufenen Entwicklung“, hält Dr. Bianca Prietl, Mitarbeiterin an der Technischen Universität Darmstadt, der Kanzlerin und den Kanzlern der hessischen Universitäten entgegen.

Die Initiative möchte mit ihrem offenen Brief auf die Anliegen des „Mittelbaus“ aufmerksam machen und sich für mehr unbefristete Beschäftigung an Hessens Hochschulen einsetzen. Carsten Hoffmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Philipps-Universität Marburg, kann sich diese Positionierung seitens des Kanzlers seiner Universität nicht erklären: „Herrn Nonne haben wir bisher immer als Kanzler wahrgenommen, der die Anliegen und auch Zukunftssorgen seiner Beschäftigten ernst nimmt. Eine solche Haltung passt nicht zu ihm.“

Den offenen Brief haben 20 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Hessen unterzeichnet. In der landesweiten Initiative sind gut 200 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammengeschlossen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW) sowie ver.di Hessen arbeiten in der Initiative mit dem Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGA Wiss) zusammen.

Offener Brief des hessischen "Mittelbaus“ zur Bayreuther Erklärung

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Hochschule Aktuelles
news-509 Wed, 30 Oct 2019 10:05:00 +0100 Ganztagsschulen: Marathonlauf mit Hindernissen https://www.gew-nordhessen.de/home/details/509-ganztagsschulen-marathonlauf-mit-hindernissen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0082dcaf2eea6cf488d63df9f22ba439 6. November, Frankfurt Zu Diskussionsrunde laden GEW und Frankfurter Rundschau Die Mehrheit der Eltern will Schulen, in denen ihre Kinder ganztägig lernen und leben. Dennoch kommt das Projekt zu schleppend voran. Welche Hürden sind zu nehmen? Fehlt der politische Wille, das Geld oder behindert der Lehrkräftemangel entscheidende Fortschritte?

Zu einer Diskussionsrunde laden ein die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Frankfurter Rundschau

Mittwoch, 6. November, 19 Uhr | im Haus am Dom, Domstraße 3, Frankfurt

 

Es diskutieren:

  • Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied Schule
  • Wolf Schwarz, Ministerialdirigent des Hessischen Kultusministeriums
  • Klaus Klemm, Bildungsforscher  

Es moderiert:

Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau

Foto: Alyssa Ledesma, unsplash.com

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Aktuelles
news-506 Tue, 22 Oct 2019 10:32:00 +0200 Nordhessische Neonazis - Gefahr durch rechte Netzwerke https://www.gew-nordhessen.de/home/details/506-nordhessische-neonazis-gefahr-durch-rechte-netzwerke/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2ba35a7def3880b8849aba9f003f2955 Informationsveranstaltung der der Kasseler Initiative NACHGEFRAGT „Nordhessische Neonazis - Gefahr durch rechte Netzwerke“ war der Titel einer Informationsveranstaltung am 10. Oktober, die von der Kasseler Initiative NACHGEFRAGT  vorbereitet worden war. Mit etwa 230 Personen war sie sehr gut besucht, der Unihörsaal war voll bis über den letzten Platz hinaus. Dies zeigt, wie hoch das Interesse in der Kasseler Stadtgesellschaft an diesem Thema ist, was auch an der großen Zahl der Unterstützer deutlich wird: GEW und DGB, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und der Asta der Uni Kassel, Volkshochschule Region Kassel, Europa-Union Kassel, Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie, Kasseler Linke, Gegen Vergessen-für Demokratie e.V., Die Kopiloten e.V. und VVN-BdA.

Das Podiumsgespräch moderierte Armin Ruda (Offener Kanal Kassel), Teilnehmer waren:
die Journalisten Daniel Göbel (HNA) und Martin Steinhagen (freier Journalist), Christopher Vogel vom Mobilen Beratungsteam Nordhessen und Katharina König-Preuss (seit 2009 MdL Thüringen, Fraktion Die Linke), deren politischer Arbeitsschwerpunkt es ist, über Neonazistrukturen aufzuklären und diese zu bekämpfen.

Das Podium thematisierte die Vernetzung der rechtsextremen Szene in dem Großraum Nordhessen, Thüringen, Südniedersachsen und Westfalen (Dortmund) mit Kassel in der Mitte und auch die Überschneidung der Netzwerke von „Combat 18“, der rechten Musikszene (z.B. Gruppe „Erschießungskommando“!) bis hin zur AfD. Auch sei die Stärke der rechten Szene durch die Sicherheitsbehörden bislang verkannt worden. So müsse vom Hessischen Landtag ein zweiter Untersuchungsausschuss eingerichtet werden, dessen Gegenstand die rechtsterroristischen Strukturen in Hessen seit den 90er Jahren sein müssten. Ihm müssten aber alle erforderlichenh Akten ungeschwärzt zur Verfügung gestellt werden. Katharina König-Preuss kritisierte in diesem Zusammenhang den Inlandsgeheimdienst bzw. Verfassungsschutz massiv, zu dem sie kein Vertrauen mehr habe.

Konsens bestand darin, die Zivilgesellschaft aufzurufen (Christopher Vogel: „Die besorgten Bürger sind wir!“), sich noch lauter zu artikulieren und Forderungen an die Politik zu stellen. Dazu gehört auch die „Kasseler Erklärung“ des „Nordhessen-Bündnis gegen Rechts“, die in folgende Forderungen mündet:

  • aktive Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen gegen Rechtsterrorismus durch Stadt  und Landkreis Kassel und die lokalen Medien
  • konsequente Aufdeckung und Zerschlagung rechtsextremer Strukturen in Nordhessen und anderswo
  • Verbot und Auflösung rechtsextremer Organisationen wie „Combat18“
  • Offenlegung der Akten des hessischen Verfassungsschutzes für die parlamentarischen Gremien
  • in Kassel ansässige Unternehmen und die Presse sollen nachweisliche Neonazis nicht länger durch Verschwiegenheit schützen.

Die Erklärung endet: “Wir stehen gemeinsam für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft!“

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Hochschule Aktuelles
news-505 Tue, 22 Oct 2019 10:30:00 +0200 Ein Training gegen Rassismus für jede Frau* https://www.gew-nordhessen.de/home/details/505-ein-training-gegen-rassismus-fuer-jede-frau/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a9f9459e01125b310821350a186f6bcf Veranstaltungen 6.11 – 2.12.2019 Darmstadt | Frankfurt | Marburg | Wiesbaden Die Erfolge der Alternative für Deutschland gehen einher mit einem gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck in vielen Bereichen. In der Diskussion mit dem Arbeitskolleg*innen in der Schule, Hochschule und den Betrieben, dem Gespräch mit Eltern, bei der Verwandtschaft zu Hause oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns manchmal die Sprache verschlagen. Wir wollen uns in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin! Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Bio-Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben. Dazu wollen wir uns in einem zweistündigen Training mit Handlungsstrategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den Parolen der AfD, der neuen Rechten und ihrer Anhänger Paroli zu bieten, wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und dazu gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen, um für solidarische und demokratische Alternativen zu streiten.

Marburg – 6. November 2019

Frankfurt  – 7. November 2019

Wiesbaden – 18. November 2019

Darmstadt – 2. Dezember 2019

Die Seminare realisieren wir mit dem Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“.
Zielgruppen: Studierende, Lehrkräfte, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und Interessierte. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ein Anmeldung bei Barbara Lösel, geschaeftsfueherung@gew-hessen.de, ist bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn notwendig.
In der Anmeldebestätigung teilen wir den Raum mit.

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Hochschule Aktuelles
news-451 Tue, 22 Oct 2019 10:25:00 +0200 Herbstakademie Weiterbildung https://www.gew-nordhessen.de/home/details/451-herbstakademie-weiterbildung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=550b8d8b18aaf4103704219e357bf093 Ankündigung Weiterbildungstagung des GEW-Hauptvorstandes 24./25.10. in Frankfurt a. M. Am 24. und 25. Oktober findet die Herbstakademie, die regelmäßig stattfindende Weiterbildungstagung des GEW-Hauptvorstandes, mit dem Titel "Gute Arbeit in der Weiterbildung - Gewerkschaftliche Anforderungen an die Nationale Weiterbildungstrategie" an der Goethe-Uni Frankfurt statt. Unter folgender Adresse ist das Programm zu finden: Link

Anmeldeschluss ist der 31. September

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Aktuelles