„Extremismus“ - ein Kampfbegriff?

Di 28.1. | 18 Uhr | Café Buchoase

Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Sommer 2019 wurde versprochen, den Mord lückenlos aufzuklären und konsequent gegen den „Rechtsextremismus“
vorzugehen. 

Am 22.11.19 wurde in Berlin der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der
Antifaschisten) als „linksextremer Gruppierung“ die Gemeinnützigkeit aberkannt.

„Kein Extremismus im öffentlichen Dienst“, das fordern die Innenminister und -senatoren in einer
gemeinsamen Erklärung vom 18.10.2019.

Neonazis und Antifaschisten – alles „Extremisten“?

Wer ist hier eigentlich ein Extremist?
Extremismus als politischer Kampfbegriff

Unter diesem Thema lädt die AG Berufsverbote beim Kreisvorstand der GEW Kassel Stadt
mit Unterstützung durch den Kasseler DGB am 48. Jahrestag des sogenannten Radikalenerlasses
bzw. des „Extremistenbeschlusses“ zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.

Termin: Am Dienstag, dem 28.01.2020, um 18 Uhr
Ort: Im Café Buch-Oase, Kassel, Germaniastraße 14
Referenten:
Dr. David Salomon, Universität Hannover,
zu Geschichte und Aktualität des Extremismusbegriffs
und seine Auswirkungen auf die politische Bildung
Patrick Ölkrug, Marburg,
Mitherausgeber des neu erschienenen Buches zu den Berufsverboten
„Wer ist denn hier der Verfassungsfeind!“

v.i.S.d.P.: AG Berufsverbote beim Kreisverband der GEW Kassel-Stadt, Friedrich-Engels-Str. 26, 34117 Kassel

Veranstaltungsflyer (pdf)